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Samstag, 19. Oktober 2013



wir machen uns auf den Weg nach Torre del Mar in 1,5km

Das Wetter ist wieder viel besser als dessen Vorhersage. Es ist sonnig und warm. Und dennoch gehen wir am frühen Morgen wieder ins Hallenbad, weil es einfach schön ist, wenn man es für sich allein haben kann. Annette geht schon mal voraus, und Herbert folgt eine Stunde später. Man kann so schön elegant durchs lauwarme Wasser gleiten; es ist ganz weich. Dann sitzen wir bei uns am Platz und lesen die FAZ vom letzten Mittwoch. Wir trödeln so dahin bis halb zwei und machen uns auf den Weg nach Torre del Mar.



der Stier lauert von oben auf dem Felsen



diesen Blick ins Umland haben wir von der alten Straße, die nach Torre del Mar geht

Besonders hübsch ist der Weg bis vor zur Hauptstraße ja nicht; die kleinen Felder zu beiden Seiten des Wegs sehen doch recht armselig aus. Dafür ist der Anblick des Stiers hoch oben auf dem Felsen umso prächtiger. Wir können dann die alte Straße nehmen, die parallel zur neuen nach Torre del Mar geht. Diese alte Straße ist von herrlichen alten Bäumen gesäumt, sodass wir schön im Schatten bleiben können. Über den Río Vélez geht es, der derzeit nur ein Rinnsal ist in seinem breiten Flussbett, und dann sind wir auch schon in Torre del Mar angekommen. Wir gehen nun in Richtung Strand in der Annahme, dass es doch bestimmt eine Strandpromenade geben wird.



die alte Straße ist von Bäumen gesäumt, die uns Schatten spenden



Ankunft in Torre del Mar



zwischen den vielen Häusern geht der kleine Leuchtturm völlig unter

Die gibt es, und sie ist gar nicht übel. Lang und weitläufig angelegt. Torre del Mar liegt ja in einer großen Bucht, und dementsprechend geht auch die Promenade. Es gibt einen Leuchtturm, dessen blaue Farbe total ungewöhnlich ist. Sind Leuchttürme nicht immer rot oder grün? Jedenfalls freuen wir uns über seinen Anblick. Es gibt dann noch eine Leuchtturmkuppel auf einem Wohnhaus zu sehen und einen kleinen Leuchtturm zwischen Apartmentblocks, wo er richtig verloren aussieht. Überhaupt hat man die Apartmentblocks so lieblos hingebaut (hingekotzt), dass Torre del Mar kein schönes Stadtbild abgibt. Alles wird ja immer so gnadenlos ausgebeutet und ausgeschlachtet, sobald es irgendwo einen passablen Strand gibt. Aber die Promenade ist dennoch schön.



wir wandeln zur Promenade



einen tollen blauen Leuchtturm haben sie hier



die Strandpromenade ist endlos lang



diesen Pavillon gibt es auf der Promenade



Torre del Mar liegt an einer weiten Strandbucht

Irgendwann müssen wir die Promenade aber doch verlassen, auf der Suche nach einem Geldautomaten. Denn auf Almanat wird nur Barzahlung akzeptiert, und so viel Bargeld haben wir nicht mehr an Bord. Wir laufen und laufen durch die Häuserschluchten, aber auf der Avenida Andalucía werden wir fündig. Hier gibt es etliche Banken, bestimmt sind es sechs oder sieben, sogar die Deutsche Bank gibt es hier. Ein seltener Anblick im Ausland. So, jetzt können wir weiter flanieren, wollen noch irgendwo auf einen Kaffee einkehren. Die Restaurants sind übrigens heute sehr gut besucht, weil ja immerhin Wochenende ist.



auf dieser Avenida sind nur Fußgänger unterwegs



Hundi, macht man das in aller Öffentlichkeit?



er hört ja gar nicht mehr wieder auf



wir setzen uns an den Tisch da ganz links

Fündig werden wir im Buenavista, Café und Pastelería (Konditorei), das seit 1978 existiert. Wenn es so lange durchgehalten hat, denken wir uns, werden deren Kuchen bestimmt schmecken. Sie haben dann auch eine gute Auswahl davon. Putzig und gemütlich finden wir die gestreiften Sitzmatten. Als würden wir in Omas Gartenhäuschen sitzen. Die Leute am Nachbartisch trinken um diese Uhrzeit schon Schnaps und Bier, grr. Jedenfalls ist der Blick auf die Promenade von hier aus ganz nett, und Buenavista heißt ja immerhin schöne Aussicht.



im Buenavista Café sitzt man wie in Omas Garten



wir tun noch ein paar mehr Schritte auf der Promenade

Bevor wir uns auf den Heimweg machen, gehen wir noch zu Mercadona, um ein paar Weintrauben, Fleisch und Brot zu kaufen. Mercadona gefällt uns immer gut; das Warenangebot ist ansprechend und die Ware, besonders bei Obst und Gemüse, nicht so ein billiger Kram wie bei Lidl & Co. Trotzdem sind die Preise immer noch günstiger als in Frankreich. Dann sind wir zurück auf Almanat und springen gleich mal in den Pool für eine gehörige Abkühlung. Hach, gibt es etwas herrlicheres als ein FKK-Camp mit einem großen Pool, einem Hallenbad und einem eigenen FKK-Strand? Abends fallen die Temperaturen auch nicht mehr so ab; das war nur mal an einem Abend so arg. Die Nächte sind derzeit milde.

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