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Montag, 07. Oktober 2013



ein letztesmal am Pool von Los Escullos

Das wird heute unser letzter Tag auf dem Los Escullos Camp und wir wollen ihn genießen. Also gehen wir ein letztesmal zum Pool, der wieder ziemlich leer ist. Aber auf Dauer wäre uns das nichts auf einem Textilcamp. Die Badesachen brauchen immer stundenlang zum Trocknen, fühlen sich scheußlich an auf der Haut, die Badetücher sind ewig nass. Oder wie machen die anderen Leute das? Ziehen sie sich ständig um? Es waren immer zu wenig Leute hier am Pool, als dass wir sie hätten beobachten können. Na, egal. Auf einen Textilcamp werden wir sobald wohl nicht wieder gehen. Am Nachmittag gehen wir zur Rezeption, wo wir ein paar Dokumente ausdrucken lassen müssen für einen Versicherungswechsel für das Wohnmobil. Bei der Basler zahlten wir bisher 926 EUR und bei einem Wechsel zur Nürnberger zahlen wir nurmehr 776 EUR. Unsere Einverständniserklärung und die Kopie des Fahrzeugscheins sind schnell ausgedruckt, und dann kann das Geldsparen beginnen. Wir bezahlen dann auch gleich schon die Rechnung für unseren Aufenthalt hier. Wegen der 6=7 Regel kostete uns jede Nacht hier nur 12,85 EUR, weniger als auf manchem Stellplatz in Spanien. Abends erreicht uns eine e-mail von unserem Anwalt. Nanu? Wird der Prozess etwa neu aufgerollt? Das kann der Verlierer ja gottlob nicht. Wir lesen dann im Anhang ein Schreiben der Bank, die damals die Bankbürgschaft ausgestellt hat, dass durch die Vorlage eines neuen Grundbuchauszugs festgestellt wurde, dass die Zwangssicherungshypothek zu Gunsten von Herbert noch im Grundbuch eingetragen ist. (Also dass Herbert immer noch im Grundbuch der Eigentumswohnung des Beklagten steht. Ist ja lustig, und dabei haben wir die Kohle längst.) Hat der Beklagte jetzt einen Kredit aufnehmen wollen, um die astronomischen Gerichtskosten, Gutachterkosten usw. zu bezahlen? Na, jedenfalls waren wir bzw. war Herbert ja am 28.06.13 beim Notar und hatte dort die entsprechenden Unterschriften geleistet. Hat wohl jetzt irgendein Beamter gepennt. Hach, was muss das für eine Schmach für den Beklagten sein, wenn er immer noch Herberts Namen lesen muss und am Hals hat. Wir können nicht leugnen, dass uns das amüsiert. Das sei uns doch vergönnt, oder?


 


 

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