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Montag, 28. Oktober 2013



auf der Fahrt nach Osten, nach Nerja und Frigiliana

So, heute wollen wir den Ausflug machen, von dem uns am Freitag das Wetter abgehalten hat. Also nach Nerja und Frigiliana, einem der weißen Dörfer Andalusiens. Auf dem Rückweg vielleicht mal in Torrox anhalten. Kurz vor elf fahren wir los. Und was für eine Qual ist es jedesmal, durch Agarrobo und Mezquitilla zu fahren wegen der vielen Erhöhungen - Paso elevado, die alle hundert Meter in die Straße eingebaut sind und wegen derer man andauernd abbremsen muss. (Auf dem Rückweg zählen wir mal diese Huckel und es sind 21 Stück in diesen beiden Ortschaften allein.)



es geht immer an der Küste entlang

Dann durchfahren wir Torrox und merken, dass die Yamaha immerzu so wummert und unrund läuft. Es geht ein leichter Ruck durch die Yamaha, besonders wenn wir langsamer fahren. Haben wir einen Platten? Annette steigt ab. Nee, haben wir nicht. Wir fahren ein Stück weiter, aber das Wummern bleibt. Jetzt steigen wir beide ab, bocken die Yamaha auf und Herbert lässt das Hinterrad mal durchlaufen. Da sieht er, dass eine große Ausbeulung im Hinterrad ist. Wie ein Ei sieht das aus. So ein Mist, den Reifen haben wir uns bestimmt bei den vielen Erhöhungen kaputtgefahren. Jetzt suchen wir eine Motorradwerkstatt, finden als erstes aber nur einen Laden mit Motorradbekleidung, Helmen und so weiter. Sie sagen uns, wo wir in Torrox eine Werkstatt finden.



in Torrox müssen wir in die Motorradwerkstatt Motos Extremera

Dort angekommen, hat man den entsprechenden Reifen nicht vorrätig. Man sagt uns, dass wir um fünf wiederkommen sollen, dann wäre die Yamaha fertig, die wir jetzt dalassen sollen. Jetzt ist es halb zwölf. Wir fragen, ob wir so mit dem alten Reifen noch nach Nerja fahren könnten? Der Mechaniker meint, dass das zu gefährlich sein könnte. Puh, da kann uns das Warten ja lang werden, aber wenigstens sind wir in einem Ort gelandet, der nicht ganz so langweilig ist.



wir müssen die Yamaha in der Werkstatt lassen



auf der Promenade von Torrox

Wir laufen dann die Promenade auf und ab, hin und her und her und hin. Torrox hat einen ziemlich deutschen Einschlag, was man an den vielen deutschsprachigen Speisekarten, Werbetafeln usw. sehen kann. Außerdem gibt es Kohlrouladen, Bratwurst, Kartoffelpuffer und solche Sachen. Erstmal gehen wir zum Leuchtturm am Ende der Promenade, die sich auf 1,5km hinzieht. So lang ist auch der Playa Ferrara, einer der Stadtstrände. Der Sand ist hier feinsandiger, aber auch wieder so dunkel. Dem Strand wurde die Blaue Flagge für gute Wasserqualität verliehen.



da hinten am Ende der Promenade steht der Leuchtturm von Torrox



vom Leuchtturm aus haben wir einen tollen Blick auf die Promenade



man hat diese schicke Plattform gebaut



von der Plattform ist der Blick auf den Leuchtturm besonders schön



richtig futuristisch, das ganze



bei jedem Schritt schwankt der Boden wie auf einem Schiff



hoffentlich bricht jetzt nicht gleich alles zusammen



auf und ab laufen wir die Promenade, wenn nur die Zeit dabei vergeht



wir kehren auf Kaffee und Kuchen und später auf eine Pizza ein

Irgendwann setzen wir uns in eines der unzähligen Cafés auf der Promenade, um uns die Wartezeit etwas zu vertreiben. Dann laufen wir weiter, schauen uns auch mal die Immobilienangebote in den Schaufenstern an. Die Preise sind hoch, obwohl hier ein solches Überangebot an Immobilien ist. Torrox hat angeblich das beste Klima Europas - Mejor clima de Europa - so hatte es bei der Ortseinfahrt geheißen. Es ist dann drei Uhr, als wir auf der Promenade ins Rústica einkehren und uns dort eine Pizza essen. Um halb fünf sind wir zurück in der Werkstatt. Die Yamaha ist fertig und die ganze Sache kostet uns 53,14 EUR. 41,14 EUR für den Reifen und 12 EUR für die Montage. Nicht teuer, finden wir. Besonders die Montage.



um halb fünf ist die Yamaha fertig



diese Beule ist innen und außen im Reifen

Unsere heutige Tagesplanung ist natürlich total durcheinander geraten, aber wir wollen jetzt noch schnell nach Nerja in den Bücherladen. Nerja ist ja nur 8km von Torrox entfernt. Wegen der Zeitumstellung will die Sonne jetzt schon untergehen und taucht alles in goldenes Licht. Im Bücherladen werden wir dann nicht so richtig fündig, aber zumindest ist es auf der Rückfahrt nicht kalt, nachdem die Sonne weg ist. Immer noch 23°C. Daheim melden wir uns bei Ulrich und seiner Frau zurück. Die beiden kommen dann später zu uns auf den Platz, aber der Abend wird nicht allzu lang, denn die Frau brütet eine Krankheit aus. Spät nachts wird es sehr stürmisch hier, aber es ist kein Vergleich zu dem Orkan, der über Deutschland und andere Teile Europas fegt und so zerstörerisch ist.



jetzt noch nach Nerja



die Sonne geht schon bald unter



wir erreichen Nerja



durch schmale Straßen geht es


 



Ankunft am Nerja Book Centre



durch schöne Gassen geht es durch Nerja auf dem Weg heimwärts



die Fliegenden Pferds auf der Heimfahrt



Abend wird es

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