d01.jpgd14.jpgd11.jpgd04.jpgd10.jpgd21.jpgd19.jpgd07.jpgd13.jpgd08.jpgd18.jpgd06.jpgd02.jpg

Montag, 01. Oktober 2012



wir gehen hinunter zum Strand

Eigentlich wollen wir heute weiterfahren, denn es sind nur noch 60% Gas in der zweiten Gasflasche; die erste ist leer. Aber dann trödeln wir den ganzen Vormittag so dahin; Annette kommt noch auf die Idee, den Kühlschrank abzutauen, denn es ist ja kaum noch etwas darin. Und irgendwie ist dann schon Mittag, die Sonne lacht und so entschließen wir uns, noch einen letzten Tag in Praia de Odeceixe zu verbringen.



von überall kommt das Wasser

Am frühen Nachmittag gehen wir mal an den Strand, der ja von der Lagune bei Flut jeweils unter Wasser ist. Noch ist aber Ebbe und alles liegt im trockenen. Der Sand ist weich wie Butter vom vielen Überfluten. Es ist herrlich, am 1. Oktober barfuß durch den warmen Sand zu stampfen. Im flachen Wasser der Lagune sehen wir kleine Krebse, als wir durchs Wasser waten. Ach, es ist ein schönes Fleckchen Erde hier am Praia de Odeceixe.



der Sand ist butterweich und bald wieder überflutet



es gibt so herrliche Ecken an der Lagune

da hinten ist sogar einer im Wasser

Hunde sind hier am Strand eigentlich verboten, aber wir zählen mindestens vier. Na, jetzt in der Nebensaison ist es den Leuten wohl egal. Obwohl noch manche Leute am Strand und sogar im Wasser zu finden sind. Wir gehen dann wieder hinauf zu den Häuschen und wollen wieder in das Café Dorita, das mit den blauen Sonnenschirmen, einkehren. Aber alle Tische auf der Terrasse sind besetzt; eine Gemeinheit bei dem schönen Wetter. Da müssen wir wohl mit unserer eigenen Terrasse vorlieb nehmen.

Wie kalt ist das Wasser? Ach, gar nicht so arg.



wie hübsch immer alles angelegt ist



jetzt wollen wir ins Café Dorita gehen



am Ende sitzen wir aber auf unserer eigenen Terrasse

Hier sitzen wir also und haben wohl den schönsten Blick auf die Bucht von Odeceixe. Kaum sind die Kaffeetassen leer, kommt ein Portugiese auf uns zu und spricht uns an. Er würde uns von der Website her kennen, die er allerdings erst vor einer Woche gefunden hat. Er sagt uns, dass er unseren Lebensstil bewundert, aber dass man wohl auch einigen Mut dafür braucht. Wir reden dann noch eine Weile über alles mögliche, über das Land vor allem. Dann will er aufbrechen und uns nicht länger stören, wie er sagt. Und dabei freuen wir uns, mal mit einem Einheimischen zu tun zu haben, sagen wir ihm. Er sei hier gar nicht richtig einheimisch, sagt er uns. Er sei Lissabonner, wohne aber in Vila do Bispo. Und es sei wahrscheinlich leichter, als Ausländer mit den Leuten hier in Kontakt zu kommen als für ihn als Städter. Ob die Lissabonner einen anderen Dialekt sprechen, fragt Annette. Ja, das tun sie. Er ist Architekt, aber es ist nicht leicht, jenseits der Großstädte selbständig tätig zu sein. Wir fragen ihn dann noch nach einer Motorradwerkstatt, weil doch unsere Krücke nicht anspringt. Abends wird der Himmel mal wieder feuerrot



feuerrot ist der Himmel

back       |      next