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Samstag, 01. Oktober  2011



hier halten wir kurz an und schneiden Herbert die Haare

Um sieben sind wir schon auf der Piste, um möglichst lange auf leeres Straßen zu fahren. Es geht immer in Richtung Süden. Und wer ist im Süden? Die Sonne, die uns voll ins Gesicht und in die Fahrerkabine scheint. Und was machen wir? Wir schalten die Klimaanlage ein. Und was macht die? Die macht Annettes Hals ganz kaputt, was ihr im ersten Moment aber gar nicht auffällt. So gondeln wir auf autoleerer Autobahn über Verona, Piacenza nach Genua. Unterwegs halten wir irgendwo und schneiden Herbert das Haar.



wir erreichen Genua

Dann biegen wir auf die A10 ab, während uns der Moloch Genua zu beiden Seiten der Autobahn zu Füßen liegt. Puh, hier haben wir nix verloren. Die Fahrt geht dann durch diverse Tunnel, die ein guter Kontrast zu den knapp 30°C draußen sind. Gegen 16 Uhr erreichen wir die französische Grenze, haben für die Gesamtstrecke von über 650km der italienischen Autobahn 54,10 EUR zu zahlen, was wir recht erschwinglich finden. Wenn man bedenkt, wie man auf italienischen Landstraßen unterwegs wäre.



puh, 29 Grad am 1. Ottobre



in Nizza herrscht buntes Treiben



samstägliches Gewusel

Wir biegen dann nach Nizza hin von der Autobahn ab. Mei, was für ein Gewimmel heute am Samstag. Überall Leute und Autos. Wir sind auf der Suche nach entweder einem riesigen Supermarkt oder direkt einem SFR-Laden, um Zugang fürs Internet zu kaufen. Auf diese Weise fahren wir immer weiter. Durch Antibes und nach Cannes hinein, bis Herbert auf einer Einkaufsstraße einfach vor einem SFR-Laden hält. Er sagt, wir sollen es doch wie die Einheimischen tun, die auch überall für einen schnellen Einkauf direkt auf der Straße parken. Annette huscht also schnell in den Laden und kauft den Zugang (1GB für 35 EUR).



wir sind auf der Avenue des Anglais



es geht immer am Meer entlang

Jetzt brauchen wir nur noch einen Platz für die Nacht und den finden wir hinter Théoule. Es ist ein ziemlich großer Parkplatz mit Blick aufs Meer, Théoule und den Nachbarort. Wirklich hübsch. Aber mittlerweile fühlt sich Annette richtig erkältet, es kratzt im Hals und sie schnieft schon die ganze Zeit. Abends schalten wir den Fernseher ein; auf MDR kommt die Sendung Ostrock, 2,5 Stunden lang. Hach, herrlich, die alten Ostsachen zu hören, Karat und so. Wobei Annette auf den King vom Prenzlauer Berg (von City) vergeblich wartet. (Übrigens: Man nehme das Wort OSTROCK, greife beherzt nach dem R und stelle es an den Anfang. Und das Ergebnis? Tataa, die Leuchte des Nordens.. der Schreiberin ehrenwerte Heimatstadt.)



wir erreichen Théoule



unsere Tagesroute ca. 569km

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