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Montag, 01. Oktober 2018



das Schlafzimmer - rechts soll der Schrank hin

Nur gut, dass Annette gestern noch - oder schon - die Campingstühle und den -tisch in den Audi gelegt hatte, denn heute früh schüttet es aus Eimern. Mit den Campingmöbeln können wir uns zumindest während der Renovierungen auch mal hinsetzen in der Wohnung, oder essen oder dies und das. Wir kommen heute früh spät los, sind ja für 10 Uhr mit dem Parkettheini verabredet. Jetzt schaffen wir es erstmal nicht zum Einwohnermeldeamt. Das Parkett ist wohl doch nicht mehr zu retten; es ist schon lose und man kann es an den schlimmsten Stellen - die mitten im Raum sind - mit dem Finger hochheben und zurückschnellen lassen. Der Parkettheini sagt, dass man es kleben könne, aber es wäre unser Risiko, wenn diese Stellen beim Abschleifen abbrächen. Er sagt auch, dass das übrige Parkett gar nicht übel sei und noch eine ganz gute Oberfläche hätte. Wie konnte man das Parkett so verhunzen lassen? Es sind Wasserschäden, aber da musste das Holz ja tagelang unter Wasser gestanden haben. Also doch raus damit. Wir sind mittlerweile auch der Meinung, dass das neue Parkett noch viel dunkler sein soll als wir es bisher ausgewählt hatten. Kein Problem, es sei noch nichts bestellt, sagt der Parkettmensch. Um elf kommt der Küchenmensch. Die Maße der Küche oder vielmehr die Dachschräge fallen doch anders aus, das konnte man dem Grundriss nicht richtig entnehmen. Er fährt mit den Maßen zurück ins Küchenstudio. Wir fahren essen und wollen um halb zwei im Parkettstudio sein, anderes Parkett aussuchen. Dort stehen wir um zehn nach eins vor verschlossenen Türen, die Leute sind außer Haus auf einer Baustelle. Ach, fahren wir zum Küchenstudio, das Parkett eilt noch nicht. Dort erfahren wir, dass es extra Waschmaschinen gibt, die man in die Küche integrieren kann, die schon die Scharniere für die Tür dabeihaben. Am Ende sieht das dann aus wie ein normaler Küchenschrank und man sieht das hässliche Bullauge der Waschmaschine nicht. Ganz schön happig, so eine Waschmaschine (von Siemens). Am Abend finden wir, dass die Waschmaschine doch nicht in die Küche soll, weil der Raum einfach zu klein dafür ist. Wir hätten kaum noch Schränke fürs Geschirr usw. Also alles wieder umplanen. Am späten Nachmittag fahren wir nach Warnemünde, wollen bei der Deutschen Bank die Mietkaution auflösen und überweisen lassen. Huch, das ist ja gar keine Bankfiliale hier, das ist nur eine SB-Filiale mit Bankautomaten. Egal, sagt Annette, ich hab' noch die Email von unserer Deutsche-Bank-Beraterin, der schreib' ich und die soll die Mietkaution auflösen. Dem Mieter schreiben wir, dass es uns lieb wäre, wenn er die Spülmaschine, den Backofen/Ceranfeld recht bald abholen würde; er möge uns einen Termin sagen und wir richteten uns nach ihm. Wir könnten auch am Feiertag oder Wochenende, völlig egal. Er antwortet prompt und wir verabreden uns auf den 3. Oktober 14 Uhr. So geht der Tag dahin und schon ist es Abend. Es ist ungemütlich, und es ist noch so lange hin bis zum Einzug.



da soll das Bett hin



das Parkett ist an den schlimmsten Stellen irreparabel



es ist eine niedliche kleine Wohnung

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