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Montag, 16. November 2015



über den Río Arade geht es mit den Rädern . . .

Heute wollen wir mal mit den Fahrrädern hinüber nach Portimão fahren. Und vielleicht bekommen wir ja da irgendwo Körbe für den Gepäckträger, beim Chinesen oder so. Gerade, als wir losfahren wollen, kommen Petra und Dieter vorbei; die beiden, die wir im letzten Winter in Santa Luzia kennengelernt hatten und dann immer wieder hier in der Algarve. Außerdem besteht eine Art Buschfunk per e-mail unter den Wohnmobilisten und jeder weiß, wo der andere gerade ist. Die beiden wissen also schon, wo wir uns in den letzten vier Wochen aufgehalten hatten, und umgekehrt. Jetzt wollen sie mal mit dem Auto nach Praia da Marinha fahren.



alle Brücken sehen immer so schön aus

Die Fahrt mit den Rädern gestaltet sich dann leichter als gedacht. Fast überall sind Fahrradwege oder -spuren, und selbst auf der Eisenbrücke müssen wir nicht von den Rädern absteigen. Aber nur, weil gerade keine Fußgänger da sind. Dann stoßen wir auf die Promenade von Portimão, wo es extra eine schmale Fahrradspur aus Asphalt gibt, während ansonsten ja immer alles gepflastert ist im ganzen Land. Wir fahren direkt mal hin zum riesigen Chinaladen. Fahrradkörbe gibt es in drei Ausführungen (von 5,10 EUR bis 9,30 EUR), aber keine, bei der man die Körbe nur so am Gepäckträger einzurasten braucht. Sie sind zum Anschrauben, und das wollen wir nicht. Aber zumindest können wir hier Fahrradhandschuhe kaufen, das Paar für 5,50 EUR. Wir tun dann noch ein paar Schritte durch Portimão, gehen auch in das kleine Dekogeschäft namens Diva, aber weiteres Geschirr der Marke Amadeus (für daheim) finden wir dort nicht. Amadeus ist die Marke, von denen wir die beiden schönen Kaffeetassen mit den roten Herzen haben, die so oft in unseren Fotos zu sehen sind.



wir tun ein par Schritte durch Portimão



auf der Promenade von Portimão



dieses Boot fährt zu den Felshöhlen



Herbert hat mal seine Fahrradhandschuhe angezogen (da links sind die beiden Fahrradstreifen aus Asphalt)



weiter geht es nach Praia da Rocha

Dann geht es weiter nach Praia da Rocha, vorbei an der schicken Marina und dem Stellplatz. Puh, wieviel Wohnmobile da jetzt schon stehen. So voll war es sonst nie vor Weihnachten. Was sind wir froh, dass wir uns das nicht mehr antun müssen, so in den Massen zu stehen. Sobald uns irgendwas nicht mehr gefällt, können wir heimfahren und müssen nicht mehr irgendwo ausharren. Die Nacht auf dem Stellplatz kostet heuer 3 EUR, ein ganzer Monat 75 EUR. Strom haben sie jetzt auch, aber nur wenige Anschlüsse. Aber immerhin. Wir fahren dann einmal die Promenade von Praia da Rocha entlang, wo es auch eine asphaltierte Fahrradspur gibt. Im letzten Winter war Praia da Rocha ja schon so ausgestorben, aber jetzt wirkt alles noch verlassener. Richtig trist. Wir kehren auf zwei schöne Cappuccini ins Miradouro ein und genießen den Blick auf den Atlantik. Nur gut, dass der Sonnenschirm die Sonne abhält. Dann fahren wir noch zu den zwei Parkplätzen "zwischen den Hochhäusern", wie wir sie für uns immer genannt hatten, und wo wir früher auch selbst viel gestanden hatten. Dort ist es recht voll, aber man würde noch unterkommen. Dann machen wir uns auf die Heimfahrt und wollen nochmal beim Stellplatz in der Marina schauen, ob Petra und Dieter mittlerweile zurück sind. Sind sie nicht, aber gerade, als wir durch die Schranke fahren, kommen sie angerollt. Jetzt reden wir noch ein bisschen. Wir kommen dann auch rechtzeitig heim, bevor es wieder schlagartig kalt wird. Ein schöner Tag geht zu Ende.



wir radeln durch die Marina von Praia da Rocha


 



ein Blick auf Ferragudo von der anderen Seite des Flusses



hier die alte Festung von Ferragudo, die teils bewohnt wird



so viele Wohnmobile stehen jetzt schon auf dem Stellplatz bei der Marina



in Praia da Rocha



zwei Cappuccini in der Miradouro Bar (beide kosten 3,40 EUR, mit richtiger Sahne)



ohne Sonnenschirm wäre es nicht auszuhalten


 


 


 


 


 



da hinten steht der Leuchtturm von Ferragudo



daheim können wir noch eine kurze Weile draußen sitzen

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