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Donnerstag, 19. November 2015



die Restaurants von Ferragudo bereiten sich schon wieder auf Gäste vor

Heute früh haben wir nur 11°C an Bord, aber es wird schnell wieder warm. Und zwar nicht nur über die Heizung, sondern auch über die Windschutzscheibe, weil immer gleich am Morgen die Sonne günstig steht und voll auf die Scheibe scheint. Herbert ruft gleich um 9 Uhr beim Augenarzt daheim an und verschiebt unsere beiden Termine, die wir am 30. November hätten. Wir wollen gern neue Termine für Ende Januar, aber da ist schon nichts mehr zu bekommen. Erst Anfang Februar. Ein Wahnsinn, oder? Am Vormittag tun wir mal ein paar Schritte durch Ferragudo. Herbert könnte auch heute schon weiterziehen, aber Annette will ja noch zu dem Caritas-Laden wegen der Bücher. Um zwölf geht sie los, aber der Laden ist zu. Sie läuft ein paar Schritte durch die Gassen, setzt sich auf eine Bank gegenüber dem Laden und muss irgendwie die Zeit rumkriegen, aber der Laden macht nicht auf. Um 12:37 Uhr ist sie wieder daheim. Man kann den Laden auch mit dem Fernglas von unserem Platz aus sehen, und um 12:50 Uhr tut sich was. Also läuft Annette schnell hin und kauft sich die beiden Bücher. Sie hatte sich ja schon so darauf eingeschossen, vor allem das über den Yorkshire Ripper (Wicked Beyond Belief). Über Mittag fährt einer der Wohnmobilisten wie jeden Tag mit seinem Schlauchboot raus und nimmt seinen Hund mit. Das sieht immer so lustig aus, wie der Hund an Bord geht und dann seine Vorderbeine über die Schlauchbootwand legt. Wie ein Alter.



Tintenfische auf dem Grill


 



wir tun ein paar Schritte durch Ferragudo


 



jeden Tag fährt das Boot raus zu den Felshöhlen

Am Nachmittag kommt wieder ein leichter Wind auf, der kalte Luft mit sich bringt. Der Nachmittag bringt uns auch ein Wohnmobil, das sich zwischen uns und unseren englischen Nachbarn quetscht und fünf Frauen und zwei Hunde an Bord hat. Was für eine Unruhe. Das Wohnmobil ist über und über mit indischem Krimskram beklebt, mit dem indischen Gott - Shiva? - mit bunten Gardinen und tausend Verzierungen und kleinen Weisheiten bzw. Sprüchen. Die Frauen sind norddeutsch und bunt gekleidet mit wallenden Röcken, die bis zum Boden gehen. Es ist keine Seide; heute ist ja alles immer nur billig. Dann legen sie eine Decke auf den Boden, holen bunte Kissen mit Troddeln und Bommeln heraus, und kleine Holzhocker und dies und das, bereiten das Abendessen zu und essen draußen. Nach der Dämmerung packen sie alles zusammen und fahren weiter, als es schon richtig dunkel ist. Die Dunkelheit kommt hier ja immer auf Knopfdruck. Wir haben rechtzeitig alles zusammengepackt, auch die Fahrräder auf den Gepäckträger verfrachtet und die Fußmatte weggepackt, denn morgen früh ist erstmal immer alles klatschnass. Morgen werden wir wohl weiterziehen.



Hundi fährt immer im Schlauchboot mit

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