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Mittwoch, 04. November 2015



so hatten wir gestanden in Milfontes

Schon wieder so ein olles Wetter. Und erst am Freitag soll es so richtig sonnig werden. Bis dahin müssen wir abwarten und den Regen aussitzen. Jetzt warten bis bis zum späten Vormittag mit dem Losfahren. Es ist richtig windig oder stürmisch, und es peitscht auch einiger Regen gegen unsere Windschutzscheibe. Dann hört der Regen auf. Wir haben auch noch keinen Plan, wo wir eigentlich hinwollen? Erstmal einkaufen beim Lidl und Aldi in Odemira. Beim Lidl haben sie zur Zeit so eine Aktion, bei der man pro 10 EUR Einkauf einen Punkt bekommt, und wenn man zwölf solcher Punkte zusammen hat, also 120 EUR umgesetzt hat, kann man sich unter acht verschiedenen Plüschtieren in Form von Früchten eines auswählen. Diese Aktion hatten sie vor zwei Jahren auch schon mal. Wir haben nun acht solcher Punkte zusammen, aber wir brauchen so ein Plüschtier nicht. Annette sucht sich auf dem Lidl-Parkplatz eine junge Frau aus, der sie die bisherigen acht Punkte gibt. Die Frau freut sich.



hier noch ein letzter blick auf die Lagune von Milfontes



beim Lidl haben sie noch bis Mitte November diese Plüschtiere in Form von Früchten

Dann sind wir beim Aldi. Das geschnittene Schwarzbrot liegt im Regal neben dem Tee; also das hätten wir nie gefunden, wenn wir nicht gewusst hätten, dass sie das überhaupt im Sortiment haben. Wir nehmen auch mal ein Paket Pumpernickel und sogar eines, in dem Müesli eingebacken ist. Das Ablaufdatum ist Mitte April 2016. Also damit kann man ja auf Weltreise gehen. Es dröppelt dann schon wieder los, als wir weiterfahren. Es geht kilometerlang an Eukalyptusbäumen vorbei, bis wir abbiegen nach Azenha do Mar und dem Praia do Carvalhal. Die Straße ist schlecht und zieht sich ewig hin, aber die Strandbucht ist dann ganz hübsch. Der Boden aber so aufgeweicht, dass wir nicht bleiben wollen.


 



wir biegen ab zum Praia do Carvalhal



ein Blick auf die Strandbucht von der Straße aus

Die N120 in Richtung Süden besteht nur aus Kurven, und heute, nach dem vielen Regen der vergangenen Tage, sieht alles trist aus. Man sollte solche Tage als Fahrtage vermeiden und nur fahren, wenn die Sonne lacht. Dann erreichen wir das Dorf Baiona, überqueren den Ribeira de Odeceixe, den Grenzfluss und kommen in die Algarve. Bald darauf erreichen wir Aljezur und biegen ab nach Arrifana. Den Parkplatz oberhalb der Strandbucht haben sie verändert, der ist jetzt zum Teil gepflastert. Und es stehen überall Schilder, die das Parken für Wohnmobile über Nacht verbieten. Wir fahren dann bis ganz ans Ende der Straße, die zur Ruine einer alten Festung führt. Dort können wir uns hinstellen und erstmal etwas essen. Wieder ein Bami Goreng und dazu eine kleine Flasche Rotwein aus dem Alentejo, eine 0,375L-Flasche. Der Blick aufs Meer ist schön von hier oben aus, und alles ist hübsch angelegt. Wir bekommen sogar die Sonne zu Gesicht, und gleich wird es richtig warm. Es ist angenehm ruhig hier.



Durchfahrt durch Aljezur



ein Blick aus dem Seitenfenster auf Aljezur



wir erreichen Arrifana



eine schöne Küste ist es hier



hier ist kein Massentourismus


 



da unten ist der kleine Hafen von Arrifana



so stehen wir und haben einen tollen Blick auf den Ozean



unsere Tagesroute ca. 78km

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