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Donnerstag, 05. November 2015



ganz am Ende der Straße von Arrifana ist diese Ruine einer Festung

Jetzt waren wir die ganze Zeit mückenfrei, und heute morgen muss Annette ran. Na, immerhin kann sie vier Mücken im Flug erschlagen. Ganz schön blutig sind die ollen Dinger; wenn wir die an der Stoffwand hätten erschlagen wollen, hätten wir jetzt alles verschmiert. Es sieht dann eigentlich recht freundlich aus am Himmel, als wir beim Frühstück sitzen und die Polizei bzw. die GNR ankommt. Mit drei Mann hoch. Sie sprechen uns auf englisch an und sagen uns, dass das Stehen auf der Brachfläche, wo wir uns befinden, verboten sei. Dann zeigen sie auf den einen Auffahrklotz, auf dem wir stehen und sagen, dass dies Camping sei, nicht mehr Parken, und das sei an der gesamten Costa Vicentina, von Sines bis runter nach Sagres, sowieso verboten. Wir könnten uns in Aljezur auf den Parkplatz hinter der Markthalle stellen, sagen sie. Sie sind sehr freundlich, und Annette stellt ihnen auch ein paar Fragen und tut so, als wäre es unsere allererste Reise nach Portugal. Dann sagen sie, dass wir ja gar kein rot-weißes Warnschild hintendran hätten. Annette sagt ihnen, dass wir das doch nur in Spanien und Italien bräuchten? Nein, sagen sie, auch hier in Portugal. Das fehlende Schild würde ein Strafgeld von 120 EUR bedeuten, und das Campieren 250 EUR. Annette holt das Schild aus dem riesigen Staufach überm Fahrerhaus. "Schauen Sie, hier haben wir es, und wir werden es gleich dranmachen und uns auf den regulären Parkplatz stellen", sagt sie ihnen. Sie wollen dann auch gar kein Strafgeld kassieren und wünschen uns noch einen schönen Tag. 



wir laufen mal hinunter zum kleinen Hafen, dem Portinho da Arrifana



steil geht es hinunter zum Hafen

Schade ist es natürlich trotzdem, dass wir hier gar nicht mehr über Nacht bleiben können. Und wir hatten uns schon so auf eine tolle Zeit hier um Arrifana gefreut. Jetzt parken wir erstmal auf dem richtigen Parkplatz gleich neben uns und schauen uns die Küste an. Wie schroff hier die Felsen abfallen ins Meer, das ist schon krass. Dann fahren wir direkt ins Dorf, stellen uns dort auch auf einen Parkplatz und laufen hinunter an die Strandbucht. Es sind enorm viele Surfer am Strand und im Wasser. Surfschulen sind jetzt noch richtig in Betrieb. Es gibt allerliebste kleine Ferienhäuschen hier zu mieten, mit tollem Blick auf die Bucht. Dann kraxeln wir wieder hinauf und fahren los. Unser Ziel ist Sagres, aber als wir dann am Dorf Bordeira vorbeikommen, biegen wir kurzerhand ab zum Praia da Bordeira und stellen uns auf den Parkplatz an der Lagune. Ein paar Wohnmobile stehen hier, und weit und breit kein Extraschild, das Wohnmobile verbietet. Jetzt sind wir erstmal froh, nicht direkt bis nach Sagres durchgefahren zu sein. Abends zirpen die Grillen, als ginge es um ihr Leben.



wir kehren zurück zum Dorf Arrifana



wir parken hier oben auf dem Parkplatz



in Serpentinen geht es hinunter an den Strand



die kleinen Ferienhäuschen haben tolle Terrassen



einige Surfer sind am Strand


 



wieder bekommen wir Aljezur zu sehen bei der Weiterfahrt



Ankunft in Praia da Bordeira



unsere Tagesroute ca. 27km

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