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Sonntag, 01. November 2015



heute sehen wir nur Regen

So gegen halb sechs in der Früh fängt der Regen an und hört den ganzen Tag nicht mehr auf. Der Regen wütet gegen unsere Windschutzscheibe, aber dann geht wenigstens das ganze Salz ab. Hin und wieder hört es sich draußen an wie fernes Gewittergrollen, aber das sind bloß das Meer und die Wellen. Zweimal schalten wir heute die Heizung ein, damit die Feuchtigkeit aus dem Fahrzeug kommt. Herbert liegt viel auf dem Bett; Annette liest. Sie kann nicht mehr aufhören mit dem Buch von Charles Dickens "A Tale of Two Cities", spannend, wie es ist. Von 1859. So gegen 17 Uhr hört der Regen kurz mal auf. Jetzt kommen sie alle aus ihren Löchern. Einer, der am Vormittag hier im Regen ankam, fährt jetzt auf seine Auffahrklötze, die Treckerleute fahren auch auf einen Holzklotz, damit das Regenwasser besser wegkann, Annette bringt den Müll weg usw. Abends lesen wir im Internet, auf der Algarve News, dass es in der Algarve große Überschwemmungen gegeben hat. Man hat den Notstand ausgerufen; 185 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Fotos zeigen das Ausmaß der Überschwemmungen, besonders um Albufeira und Quarteira und Lagoa. Ganz schlimm. Da sind wir hier in Porto Covo noch ganz gut aufgehoben. Gut, dass wir genug zu essen an Bord haben, vor allem das gute Schwarzbrot in Scheiben, von denen wir noch vier Packungen haben. Wir müssen nicht mal rausgehen und zur Garage; wir können von drinnen durchgreifen zur Kiste mit den Lebensmitteln. So eine Durchreichtür hatten wir bisher noch in keinem anderen Fahrzeug. Der Regen kommt nach der kurzen Verschnaufpause wieder und lässt uns nicht in Ruhe. Wir gehen früh zu Bett.

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