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der Tag beginnt

Die Nacht war wieder ganz normal, also nicht kalt. Aber in der Früh ist der Himmel zugezogen, sodass wir noch etwas warten wollen mit dem Losgehen. In der Ferne sieht es nach Regen aus. Dann, gegen Mittag, wird es schön. Herbert zieht sich feste Schuhe an, und eine Flasche Wasser haben wir auch im Rucksack. Los geht es, und heute ist das Wasser mal wieder so türkis wie in der Südsee. Es sind einige Leute unterwegs auf dem Wanderweg. Was sich uns für tolle Ausblicke bieten. Besonders da, wo Absperrungen sind, können wir uns darauf verlassen, dass es da besonders schön ist. Dann aber wird der Weg schwierig. Entweder geht er rapide bergab oder extrem steil bergan auf glatten Felsen oder festgetretenem Sand. Ganz schön tückisch, hatte es doch geheißen, der Wanderweg wäre mittelschwer. Mit solchen Stellen hatten wir nicht gerechnet. Herbert mit seiner kaputten Hüfte hat seine Schwierigkeiten, da er das Bein ja kaum anwinkeln kann. Wir kommen auch an ein paar großen Löchern im Fels vorbei, die wie Brunnen aussehen und wohl einige Meter tief sind.



unsere Wanderung beginnt



heute ist der Atlantik ganz türkis

So schön türkis ist der Atlantik ja nicht oft, da haben wir heute Glück. Der Wind erfrischt uns, und doch stecken wir heute lieber in einem langärmeligen Pullover. Wir gehen auch nur bis Benagil, dem Nachbarort von Praia da Marinha. Und wir wollen auch nicht an der Küste wieder zurückgehen und wieder diese schwierigen Passagen nehmen müssen. Wir laufen auf der Straße zurück nach Hause. Jetzt können wir schön draußen sitzen, wobei der Wind nun immer stärker wird und auch ein wenig lästig, denn er treibt uns Sand in die Augen. Und doch sind die Fliegen nicht abzuwimmeln, die ollen Biester. Drei Wohnmobile reisen ab, sodass wir nun keine Nachbarn mehr haben. Annette bringt den Müll weg und will mal schauen, ob der Obst- und Gemüsewagen, den wir gestern auf dem Parkplatz gesehen hatten, heute auch da ist. Er ist da, und so kann Annette jetzt drei Tomaten kaufen für einen Tomaten-Thunfischsalat. Abends artet der Wind zu einem Sturm aus und hört sich bös' an. Wir gehen recht früh zu Bett. Es steht uns wieder eine kalte Nacht bevor, denn innerhalb weniger Zeit fällt die Bordtemperatur von 20°C ab auf 18°C. Daran merken wir das sehr gut.



wir bleiben immer auf dem ausgeschilderten Wanderweg



manche Stellen sind wirklich tückisch



alles ist gut gesichert



der mittelschwere Weg hat es in sich


 


 


 



das kann nur Mutter Natur



die beiden Leute, die da am Felsen kleben, unterhalten sich mit denen im Boot, und es schallt gewaltig



Herbert ist immer in Aktion


 



der Nachbarort Benagil ist in Sicht



zurück nehmen wir die Straße und diesen Pfad



wir sind wieder daheim

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