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Freitag, 06. November 2015



unsere Wanderung beginnt

Dafür, dass wir gestern Abend um zehn noch 22°C an Bord hatten, ist es jetzt in der Früh erstaunlich kalt an Bord mit nur 15°C. Da müssen wir mal wieder heizen. Es ist auch immer extrem feucht morgens. Dann aber kommt die Sonne und überhaupt soll uns ja heute ein heißer Tag ins Haus stehen. Gleich nach dem Frühstück sind wir bereit für eine Wanderung. Für die Fahrrädern ist die Schotterpiste zu schrecklich, vor allem wohl für unsere Handgelenke. Wir hatten uns gestern Nachmittag die ganze Zeit gewundert, warum so viele Autos hier hinauffahren. Es war, als stünden wir hier an einer Hauptverkehrsstraße. Jetzt wissen wir, dass sie alle nur bis dahin fahren, wo ein Holzweg hinunter zum Strand führt und wo die Leute surfen können. Auch jetzt stehen hier einige Autos und Campingbusse, und alle sind zum Surfen hier. Wir sehen sogar zwei Babies bzw. eines davon kann schon erste kipplige Schritte tun. (Manche Eltern nutzen anscheinend die Elternzeit, um ein Jahr lang mit dem Baby auf Reisen zu gehen, wir haben jedenfalls schon manches Baby gesehen, das im kleinen Campingbus mitreist.) Ansonsten heißt es hier oben "Leben und leben lassen". Alle haben den Wunsch nach der perfekten Welle. 



hier oben steht mancher Campingbus



Holzwege führen zum Strand



Surfer sind da mit Sack und Pack

Dann marschieren wir los, und es ist jetzt um 10 Uhr Ortszeit schon richtig heiß. Annette ist heute nicht gut in Form, und so laufen wir heute nur die kürzere Runde, nicht über Praia do Amado. An manchen der Holzterrassen halten wir an, setzen uns auf die Holzbank und schauen aufs Meer. Wenn wir daran denken, dass wir bei unserem letzten Rundgang hier, kurz vor Weihnachten vor zwei Jahren, in Mützen und Schals gesteckt hatten und ein eisiger Wind ging, so geht es heute hochsommerlich zu. Das Restaurant Sítio do Forno hat heute sogar mal geöffnet. Aber zu dieser Jahreszeit waren wir auch noch nie hier. Wir biegen vom Restaurant ab nach Carrapateira.



was für eine Küste



hier und da setzen wir uns mal auf eine der Holzbänke


 


 


 



wir haben dann immer eine Flasche Wasser dabei



hier wird wohl der kleine Hafen ausgebaut



das Restaurant ist sogar geöffnet


 



wir nehmen heute den kürzeren Weg



statt zu fressen, kabbeln sich die beiden die ganze Zeit, und die dritte ist unbeteiligt



Carrapateira ist schon in Sicht

Das Dorf ist hübsch wie immer, und die Micro Bar auf dem Dorfplatz hat richtig zu tun. Hier sitzen wir dann eine ganze Weile und freuen uns, dass der Weg zum Praia da Bordeira ja nicht mehr weit ist. Wir schauen dann auch mal in die zwei Surfshops, aber kurze Hosen für 71,50 EUR sind uns dann doch zu happig, selbst wenn sie uns jetzt 30% gewähren. Wieder daheim sitzen wir bis abends draußen, aber sobald die Sonne hinterm Berg verschwindet, wird es schlagartig kalt und auch irgendwie neblig. Die Luft scheint jetzt aus dem Kühlschrank zu kommen und wir machen schnell die Tür zu. Viele Sterne stehen heute Nacht am Himmel.



wir sitzen in der Micro Bar



Carrapateira ist ein hübsches Dorf und von Surfern bevölkert



Carrapateira



gleich sind wir wieder daheim



als die Sonne weg ist, wird es schlagartig neblig

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