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Samstag, 23. November 2013



wir verlassen Vilamoura im Regen

Auch in dieser Nacht hat es ausgiebig geregnet und hört auch jetzt morgens nicht auf. Um 8 Uhr hören wir ein Klopfen an unserer Tür: Es ist jemand von der Security, der uns sagt No Sleeping. Er ist dabei sehr freundlich, und so fragt Annette, ob wir noch einen weiteren Tag hier stehen könnten, ob er eine Ausnahme machen könne, weil es doch so regnet. Okay, sagt er und geht zurück zu seinem Auto und fährt weg. Kurze Zeit später sagt uns Rosi, dass sie gestern Nacht kurz nach Mitternacht auch jemanden an die Tür klopfen und No Camiones sagen hören hat. Sie waren dabei aber sehr leise und fast nicht zu hören. Jetzt wollen wir die Situation aber auch nicht länger ausnutzen und beschließen, nach dem Frühstück aufzubrechen und weiterzufahren.



es werden schon die ersten Orangen am Straßenrand verkauft


 



kurz vor Portimão geht es über den Río Arade und den Ribeira de Boina

Natürlich regnet es während der Fahrt in Strömen, aber darauf kommt es jetzt auch schon nicht mehr an. Wir sind dann wieder auf der N125 und kommen durch Pinhal, Alcantarilha, Lagoa usw. Irgendwann, nach 50km, ist schon Portimão zu sehen. Über den Río Arade geht es und gleich noch über den Ribeira de Boina. Es ist gerade Ebbe und das Wasser ganz stark zurückgegangen. Jetzt halten wir auf den Stellplatz von Praia da Rocha zu, wo wir genug Platz für uns finden, dass wir Tür an Tür stehen können. Kaum sind wir im strömenden Regen ausgestiegen, fragt Manfred, ob wir gleich wieder loslaufen wollen, aber das ist natürlich nur ein Scherz. Nein, wir wollen jetzt nicht loslaufen, sondern das Huhn kochen, das wir gestern gekauft hatten. Wir sagen ihnen, dass wir sie auf eine Hühnersuppe zu uns an Bord einladen. Da freuen sich die beiden, und eine Hühnersuppe ist genau das richtige bei diesem blöden Wetter.



wir sitzen bei Hühnersuppe, während der Regen aufs Dach pladdert

Nach dem Essen haben die beiden noch ein großes Eis für uns alle. Mittlerweile hat der Regen aufgehört, sodass wir jetzt doch mal losgehen können und die schönen roten Felsen von Praia da Rocha ansehen können. Deren Anblick ist ja doch immer wieder großartig. Manfred und Rosi sind auch ganz angetan von ihnen. Ansonsten ist die Stimmung heute nicht so gut; das Wetter drückt allen aufs Gemüt. Vor allem den beiden. "Alle hatten immer geschrieben oder gesagt, dass es im Süden immer warm ist", sagen Manfred und Rosi. Und jetzt haben wir das hier, diese schreckliche Kälte in Olvera, in den letzten Tagen in Spanien. Gefolgt von diesem schrecklichen Regen, der fein ist und bis auf die Haut geht. Aber ab morgen soll es ja wieder richtig sonnig sein und zwar tagelang. Kann man nicht glauben bei einem Blick zum Himmel.



Blick auf den Wohnmobilstellplatz von Praia da Rocha



die berühmten Felsen von Praia da Rocha

Wir setzen uns am Ende unseres Rundgangs noch ins Waterfront in der Marina von Praia da Rocha. Sie spielen dort tolle Musik, und auch der Blick aufs Wasser ist schön. Es fährt sogar noch ein dickes Kreuzfahrtschiff aus dem Hafen von  Portimão bzw. wird es angeschoben bis zur Hafenausfahrt. Dann kommt es wieder ganz dicke vom Himmel herunter und pladdert aufs Strohdach vom Waterfront. Wir müssen Angst haben, dass es durchregnet, so gewaltig ist der Regen. Jetzt wird es auch empfindlich kalt, aber in strömendem Regen wollen wir natürlich auch nicht heimgehen. Das können wir in einer Regenpause tun und eilen los. Es ist halb sechs, als wir einander eine gute Nacht wünschen. Vorher gehen wir alle noch schnell zum Imbisswagen, dem roten Bus, der auf dem Stellplatz steht und lassen uns da einen kostenfreien Internetzugangscode geben. Daheim essen wir die Hühnersuppe zu Ende und dann macht sich Annette an den riesigen Berg Abwasch. Wieder kommt der Regen und hört bis zum Schlafengehen nicht mehr auf.



wir sitzen im Waterfront in der Marina von Praia da Rocha



ein Galão und ein Cappuccino



unsere Tagesroute ca. 53km

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