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Dienstag, 19. November 2013



wir laufen die Uferpromenade entlang und hinein nach Vila Real de Santo António

Um 9 Uhr Ortszeit fahren wir gemeinsam in den Nachbarort Vila Real de Santo António, um dort bei Vodafone eine portugiesische SIM-Karte zu kaufen. Es hatte Manfred viel daran gelegen, dass er beim Kauf dabei ist; vielleicht wegen der Sprache, obwohl die Portugiesen ja wirklich alle englisch sprechen. Wir können auf einer Parkfläche an der Uferpromenade parken, schräg gegenüber der Polizei. Der Himmel ist noch ganz zugezogen und es ist empfindlich kalt. Sieht ganz nach einem Schlechtwettertag aus, aber ein bedeckter Himmel muss an der Algarve gar nichts heißen; das Wetter kann sich hier ruckzuck ändern.



so früh am Morgen ist der Praça Marquês de Pombal noch wie ausgestorben

Wir laufen durch die Einkaufsstraßen, deren Geschäfte hier und da weihnachtlich geschmückt sind. Ein schöner Anblick, zumal wir ja alle frieren und sich die Kälte schon wie Weihnachten anfühlt. Es gibt mittlerweile einen neuen Vodafone-Laden und an dem kommen wir wie zufällig vorbei. Es ist 9:17 Uhr und er macht um 9:30 Uhr auf. Na, das geht ja noch. Drehen wir also noch eine Runde und sind dann die ersten Kunden. Man hat dann eine SIM-Karte, auf der bereits 1GB Volumen innerhalb 30 Tagen enthalten ist. Ein Angebot jetzt im Monat November. Für 15 EUR. Das hört sich doch gut an; das nehmen wir. Man will diesmal nicht mal den Ausweis kopieren wie sonst immer. Annette fragt lieber nochmal, ob die Karte schon aktiviert ist, denn das war früher immer eine Prozedur im Laden. Nein, nein, alles fertig, nur reinstecken und lossurfen. Das hört sich doch gut an.



alle Cafés bereiten sich auf die Tagesgäste vor



Ein paar heiße Maroni auf die Hand?

Jetzt laufen wir noch ein paar Schritte auf der Uferpromenade. Die vielen Geschäfte in Vila Real de Santo António haben jetzt übrigens alle einheitliche Markisen, auf denen der jeweilige Name des Geschäfts steht und einen blauen Aushänger, wie eine Art Fahne, aber starr, mit einem kleinen Logo darauf. Zum Beispiel hat ein Innenstadthotel die kleine Glocke darauf abgebildet, die man in Hotels an der Rezeption sieht und die Bing macht, wenn man darauf haut. Oder ein Schreibwarengeschäft hat eine Tabakpfeife und eine Schreibfeder abgebildet. Und so hat ein jedes Geschäft so einen blauen Aushänger mit einem kleinen Logo darauf. Eine schöne Idee.



wir wandeln noch ein wenig durch die Marina von Vila Real de Santo António

Zum Wohnmobilstellplatz im Hafen laufen wir auch mal, wo vielleicht 20 oder 30 Wohnmobile stehen. Er ist also längst noch nicht voll. Mittlerweile ist es richtig warm geworden, der Himmel ist blau und wir sind guter Dinge. Wie das Wetter doch das Gemüt beeinflussen kann. Jetzt beschließen wir, nach Manta Rota zu fahren, denn der Stellplatz liegt ja gleich neben dem Strand. Es ist ja nur ein Katzensprung bis da. Vorher probieren wir schnell die SIM-Karte aus (sie funktioniert) und tanken noch auf der Landstraße, der N125, bei BP Autogas. Eng ist die Einfahrt zur Gassäule, schrecklich. Dann erreichen wir Manta Rota und gottlob ist dort mehr als genug Platz für uns alle. Der Platz ist vielleicht zu 40% ausgebucht. Die Nacht kostet 4,50 EUR inkl. Ver- und Entsorgung und WIFI. Strom kostet 2,50 EUR und man hat jetzt mehr Stromsäulen aufgestellt, nicht mehr nur ganz hinten bei der Entsorgungsstelle. Jetzt erstmal zum Strand und barfuß ein paar Schritte im Sand tun. Hach, ist das schön. Dann sitzen wir draußen in der Sonne und essen vom Kuchen, den wir gestern in Castro Marim gekauft hatten. Und Manfred trifft hier auf dem Platz auf Amumot, den mobilen Wohnmobildienst, der sich u.a. auf LED-Technik spezialisiert hat. Der kann ihm helfen, indem er Manfred ein starkes Ladegerät (20V) verkauft und damit das Problem mit dem Bordstrom behebt. Wir freuen uns auf morgen, weil wir nämlich nirgends hinfahren werden.



jetzt wird der Hauptplatz schon etwas belebter



an diesem Leuchtturm kommen wir vorbei, als wir Vila Real verlassen



weiter geht unsere Fahrt auf der N125



ein Blick übers flache Land



wir erreichen Manta Rota



wir können noch einige Zeit draußen in der Sonne sitzen



unsere Tagesroute ca. 17km

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