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Freitag, 29. November 2013



solche Quallen sehen wir heute in der Marina von Praia da Rocha

Das Wetter zeigt sich wieder von seiner besten Seite, und statt nach Carvoeiro zum Bücherladen zu fahren, wollen wir lieber nach Portimão gehen und etwas durch die Geschäfte bummeln. Nicht, dass wir irgendwas bräuchten, aber jetzt in der Vorweihnachtszeit, wenn alles so schön geschmückt ist, gefällt es uns immer sehr. Um 11 Uhr ziehen wir los und nehmen auch wieder unsere lieben Nachbarn mit. Als wir durch die Marina von Praia da Rocha laufen, sieht Herbert eine dicke fette Qualle, wie wir noch nie welche im Atlantik gesehen haben. Im Mittelmeer schon, aber nicht hier. Ein paar Schritte weiter und es sind insgesamt vier Quallen, die im Wasser wabern.



beim Chinesen kauft sich Annette einen neuen Hut



in den Straßen von Portimão



in dieses kleine Café, das Casa da Isabel, kehren wir ein

Dann wieder am Porto de Portimão, dem Hafen von Portimão, vorbei und schon sind wir mitten in der Stadt. Diesmal gehen wir nicht am Museum vorbei, sondern direkt mitten hinein in die Gassen, wo die Geschäfte sind. In einem Chinaladen kauft sich Annette einen neuen Hut und dann kommen wir in eine Straße, in der sich das Casa da Isabel befindet. Ein kleines altes Café, in das wir alle einen Blick werfen. Innen ist es so gemütlich und klein und einladend, dass wir uns alle hineinsetzen wollen. Die Einrichtung ist so, als wäre man fünfzig Jahre zurückversetzt. Oder gar hundert. Die Deckenlampen, die Kredenz, auf der ein altes Holzradio steht, das Geschirr im Wandregal, alles. Vor allem Rosi und Manfred schauen mit großen Augen und Rosi schießt ein Foto nach dem anderen. Wir beide wissen ja, dass Portugal, vor allem im Hinterland, so schön alt und original ist. Schon deswegen allein haben wir uns vor vielen Jahren in das kleine Land verliebt. Das sagen wir ihnen jetzt. Wir sitzen dann bei verschiedenen Küchlein und Kaffee, und was Eis und Kuchen angeht, ist Manfred ja noch schlimmer als Herbert. Als wir weitergehen wollen, schreibt Annette noch ein paar Worte ins ausliegende Gästebuch, hat das Datum vergessen, läuft nochmal zurück und schreibt es dazu.



drinnen ist alles so gemütlich und original alt



im Hintergrund die alten Möbel



zum Schluss schreibt Annette noch ins Gästebuch

Als wir weitergehen, kommen wir ein paar Gassen weiter, auf der Rua Direita, an einem kleinen Einrichtungsgeschäft namens Diva, Decoração de Interiores, vorbei, das Geschirr und schöne Dekorationen verkauft. Im Schaufenster ist alle so schön weihnachtlich dekoriert, und überhaupt sind die Geschäfte ja oft so klein, als wären es die ehemaligen Wohnzimmer der Häuser. Na jedenfalls sehen wir zwei Kaffeebecher auf einem roten Tablett stehen, die es uns angetan haben. Annette fragt drinnen, was sie denn kosten sollen? 26 Euros. Alles zusammen, die Becher, das Tablett und die beiden Löffel, die in den Bechern stecken. Kurz entschlossen kaufen wir alles, denn immerhin ist es ein portugiesisches Fabrikat, und zwar von Amadeus (A-ma-dää-usch) und es soll uns ein schönes Andenken an den heutigen Tag sein.



hier kaufen wir die Kaffeebecher der Marke Amadeus



fast hätten sich die Männer auf die Karussellpferde gesetzt

Dann wandeln wir weiter, wieder durch die Rua Vasco da Gama, kommen an einer weihnachtlichen Krippe vorbei und sehen diese und jene weihnachtliche Girlande. Auf dem Hauptplatz ist jetzt ein Karussell aufgebaut, bei dem Karussellpferde (also keine echten) auf Schienen fahren und sich abwechselnd aufbäumen. Manfred würde gern mitfahren und Herbert lässt sich sogar dazu überreden, und es steht ja sogar "Para crianças e adultos" - für Kinder und Erwachsene - darauf, aber dann hat Herbert die Idee, dass am Sonntag bestimmt mehr los ist. Jetzt ist es ihm zu leer auf dem Platz, und so ziehen wir weiter.



alles ist immer so schön original erhalten



es gibt ja so viele verschiedene Motive im Pflasterstein



wir kommen an einer Krippe vorbei



auf den Hauptplatz in der Altstadt setzen wir uns

Wir stecken unsere Nasen dann noch in dieses und jenes Geschäft; es gibt auch gute schicke Kleidung zu kaufen, aber meist in kleinen Größen, denn die Portugiesen sind doch so klein und zierlich. Dann kehren wir um und laufen zur Touristinformation, die sich aber gar nicht mehr im angestammten Gebäude befindet, sondern ein paar Ecken weiter. Dort lassen wir uns den Veranstaltungskalender für die Algarve für Dezember geben, denn vielleicht gibt es ja hier und da einen Weihnachtsmarkt? Dann machen wir uns auf den Heimweg und gehen unterwegs noch zum Pingo Doce, dem Supermarkt. Als wir wieder daheim sind, schaut Manfred auf sein GPS-Gerät und es waren sage und schreibe 10,8km, die wir heute gelaufen sind. Da haben wir uns doch jetzt einen zweiten Kaffee mit Kuchen verdient. Den Rest des Tages, also von 15 bis 17:30 Uhr, verbringen wir draußen. Morgen wollen wir aber wirklich zum Büchertauschen nach Carvoeiro, denn montags ist dort geschlossen.



in der Touristinformation lassen wir uns noch einen Veranstaltungskalender für Dezember geben



hier entlang zur Uferpromenade des Río Arade



Portimão gefällt uns immer wieder gut

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