d11.jpgd02.jpgd08.jpgd13.jpgd01.jpgd10.jpgd14.jpgd19.jpgd07.jpgd18.jpgd06.jpgd04.jpgd21.jpg

Montag, 25. November 2013



in der Marina von Praia da Rocha

So, heute wollen wir also die Wäsche machen. Und das Wetter ist ja perfekt dafür. Wir trödeln dann so dahin; Annette muss ja auch erstmal alles sortieren. Dann die Yamaha heraus, denn die wollen wir für diese und jene Ausflüge eh parat haben, und los geht es. Und weil wir ja nur um die Marina herum müssen, fahren wir schnell ohne Helm. Alles in die Waschmaschine stopfen und wieder heim zum frühstücken. Eine Stunde braucht die Maschine jetzt. Dann wieder hin ohne Helm und bums, sieht uns doch die Polizei auf dem kurzen Stück im Kreisverkehr und hin zur Marina. Der Polizist in seinem Auto tippt mit dem Finger auf seinen Kopf und hupt frenetisch. Ja, wir fahren ohne Helm, was wir sonst nie tun, allein schon, weil es dann viel zu kalt und laut ist und auch scheußlich in den Augen. Wir bedeuten dem Polizisten, dass er recht hat und wir ohne Helme unterwegs sind. Herbert fährt einmal um den Kreisverkehr herum und will zurück zum Stellplatz. Annette steigt mitten im Kreisverkehr ab und läuft in die Marina. Das Polizeiauto hinter ihr her. Der Polizist ist etwas verärgert, dass wir einfach so weiterziehen. "Er holt jetzt die Helme aus dem Wohnmobil", sagt Annette dem Polizisten und zeigt auf Herbert, der längst weg ist. Das besänftigt den Polizisten etwas und er fährt endlich weg. Und wir fahren ja wirklich nie ohne Helm außer heute.



in diesem Komplex ist der Waschsalon






alles ist tiptop hier, und alles Miele-Maschinen

Dann holen wir also die Wäsche wieder ab und hängen sie auf. In der Sonne können sie schön trocknen und derweil sitzen wir mit Manfred draußen. Rosi ist immer noch im Waschsalon. "Isch des herrlich heut", sagt Manfred, "Nichtstun, in der Sonne sitzen, nicht frieren". Er ist ja noch ganz neu in Sachen Überwintern, und dass das Faulsein so schön sein könnte, hätte er wohl nicht gedacht. Später ist Rosi auch zurück und wir sitzen alle wieder bei Kaffee und Kuchen. Vorher fahren wir aber noch schnell mit der Yamaha zum Lidl, wo wir sehen, dass es ab Donnerstag Weihnachtskerzen gibt. Wäre ja toll, wenn wir doch noch die richtigen Adventkerzen bekämen, die mit dem Doppeldocht und der schönen goldenen Bordüre. Als wir wieder alle zusammensitzen, kommen zwei Frauen, die uns fragen, ob wir englisch sprächen und uns dann Infomaterial der Zeugen Jehovas oder so geben wollen. An sowas haben wir kein Interesse, sagen wir ihnen und sagen nix mehr. Abends muss sich Manfred unseren Generator leihen, denn die Bordelektronik ist immer noch Murks bei ihm und spielt verrückt. 



alles hineinstopfen und die Maschine die Arbeit machen lassen

back       |      next