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Mittwoch, 20. November 2013



ein Blick auf den Strand von Manta Rota am frühen Morgen

Die Sonne kommt schon gleich morgens und wärmt uns. Annette muss dann erstmal zur Rezeption laufen und einen neuen Zettel mit den Zugangsdaten fürs Internet abholen. Ein ziemlicher Aufwand, wenn jeder jeden Tag einen neuen Zugang bekommen muss. Thermodrucker, Papier und dass immer jemand an der Rezeption anwesend sein muss. Um 9 Uhr Ortszeit können wir draußen frühstücken, und da, wo kein Wind geht, ist es herrlich warm. Und heute ist so gut wie kein Wind. Dann fragen wir unsere Nachbarn, ob sie mit uns mitgehen wollen nach Cacela Velha, den Nachbarort von hier. Sie wollen, und so ziehen wir um 10 Uhr los.



und so viele Wohnmobile sind derzeit auf dem Stellplatz von Manta Rota



auf dem Weg nach Cacela Velha

Den Weg nach Cacela Velha sind wir früher ja schon mal gegangen, und auch heute ist es schön, so mitten in der Natur. Die Kaktusfeigen wachsen hier überall wie Unkraut, und der Blick auf die Lagune ist wunderbar. Das Wasser glitzert in der Sonne, es ist Ebbe und alles ganz still. Zwei tückische Stellen gibt es, an denen der Wanderweg abschüssig wird und jäh abfällt. Aber nachdem wir die gemeistert haben - man darf nicht nach unten schauen, das ist alles - sind wir auch fast schon in Cacela Velha.



wir laufen parallel zur Lagune


 



alles ist so schön naturbelassen

Wir wundern uns, dass so viele Autos auf dem Parkplatz und auch auf der angrenzenden Wiese stehen. Hatte es in dieser Nacht eine Springflut gegeben und die Leute graben jetzt nach Muscheln? Denn immerhin ist ja noch Vollmond und da ist die Flut oft stärker als sonst. Aber dann sehen wir, dass es sich um eine Beerdigung handelt. Eine so große Beerdigung haben wir noch nie gesehen; es sind wohl an die siebzig oder achtzig Leute, die daran teilnehmen. Als sie die Kirche verlassen, können wir mal einen Blick in die Kirche werfen, was ja nur selten der Fall ist, da die Türen fast immer verschlossen sind.



wir erreichen Cacela Velha



in den Gassen geht es beschaulich zu



die kleine Kirche von Cacela Velha hat eine schöne Lage



vom Kirchplatz aus hat man einen tollen Blick auf die Lagune


 


 



alles wurde erst kürzlich wieder restauriert

Der Blick vom Kirchplatz auf die Lagune ist ja wirklich schön. Wir laufen dann noch durch die paar Gassen, die es in Cacela Velha gibt und setzen uns in eines der zwei Cafés, die es gibt. Kaum, dass wir sitzen, werden noch zwei andere Tische besetzt. Für den Heimweg entscheiden wir uns jetzt für die wenig befahrene Straße nach Manta Rota. Am frühen Nachmittag ist es richtig schön heiß in der Sonne. Auf den Plantagen hängen die Orangen an den Bäumen, aber sie brauchen noch einen Monat bis zur Ernte. Daheim gehen wir beide wieder an den Strand und stecken diesmal unsere Füße ins Wasser. Grr, so kalt. Man kann schöne Muscheln am Strand finden, in allen möglichen Größen und Farben. Ganz anders als am Mittelmeer, wo es nichts als Steine und Geröll gab. Den Nachmittag verbringen wir dann wieder draußen und freuen uns des Lebens.



schön warm ist es, als wir im Café sitzen



noch ein Blick auf die Lagune . . .



. . . und noch einer



herbstliche Anblicke haben wir im Süden nur selten



wir sind zurück auf dem Hauptplatz von Manta Rota

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