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Dienstag, 12. November 2013



diesen Blick auf Olvera haben wir vom Stellplatz aus

Um 5 Uhr fängt Annette mit dem Schreiben an. Um 7:10 Uhr ist das Tagwerk vollbracht und sie geht nochmal zurück ins Bett. Eine Stunde später stehen wir aber doch auf und überlegen, ob wir die Yamaha nehmen sollen und damit die steile Straße nach Olvera hinauffahren sollen? Dann aber entscheiden wir uns, zu Fuß zu gehen, denn jeder Gang macht schlank. Kurz nach 11 Uhr gehen wir los, aber der Weg zieht sich dann doch endlos hin. Nur gut, dass es mehrere Holzbänke auf dem Weg gibt. Und der Blick in die Sierra ist sehr schön; der entschädigt uns für die Mühsal. 50 Minuten sind wir oben in der Stadt angelangt.



nur gut, dass es auf dem Weg nach oben ein paar Bänke gibt



Ankunft in Olvera



wir wollen zur Kirche hinauf

Jetzt heißt es, immer noch weiter hinaufzukraxeln zur alles dominierenden Kirche und der Festung. Man kann die beiden Gebäude von überall in der Stadt aus sehen. Von Olvera heißt es, dass deren Ursprung in die arabische Zeit zurückgeht, als die Stadt Wupira hieß. Der heutige Name kommt von Olivera, weil die Stadt so von Olivenhainen umgeben ist. Unser Weg führt zuerst mal zur großen Kirche, der Pfarrkirche Nuestra Señora de la Encarnación, von wo aus wir einen tollen Blick auf die Stadt haben. Nebendran ist ja schon gleich die arabische Festung.



immer steiler wird es



die Festung ist direkt neben der Kirche

Hier oben am großen Kirchplatz gibt es auch eine Touristinformation, die die Tickets für den Besuch der Festung verkauft. Erst wollen wir gar nicht zur Festung hinauf, weil es heute so heiß ist und immer nur von der Festung als Ruine die Rede ist. Aber dann gehen wir doch (2 EUR p.P.). Darin enthalten ist auch der Eintritt zum Museum. Dann sind wir auf dem Festungsgelände. Stufen führen hinauf bis ganz oben, und die sind nix für Herbert, dem dann immer die Höhenangst ankommt. Zumal, wenn es keinen Handlauf gibt. Muss Annette also allein weiter, mit der Kamera um den Hals.



man schließt uns den Durchgang zur Burg auf

Auf einer Tafel lesen wir, dass die Festung, gebaut ist auf einem unregelmäßigen Grundriss auf 700m Höhe auf einem steinigen Felsen. Von Christen gebaut Ende des 12. Jh. auf den Resten einer arabischen Festung nach der Rückeroberung der Christen, durch Alfonso XI. nach der Belagerung im Jahre 1372. Als der Krieg von Granada endete und seine militärische Bedeutung verlor, hat die Festung ihre Verteidigungsfunktion verloren. Wir lesen, dass die Festung viele christliche Merkmale in ihrer Bauweise aufweist, Ergebnis der vielen baulichen Veränderungen während der Rückeroberung durch kastilische Truppen.



auf zur Burg


 



die Burg hat einen ganz unregelmäßigen Grundriss so auf dem Felsen

Annette macht dann ein paar Fotos auf dem Festungsgelände. Die Stufen, die man ständig zu steigen hat, sind sehr unterschiedlich in ihrer Höhe, was wohl mit der Anpassung an den Felsen zu tun hat. Sie steigt auch mal zum viereckigen Burgturm hinauf, der aber im Innern völlig leer ist. Dann ist sie wieder beim Herbert und gemeinsam geht es jetzt ins Museum. Aber wir interessieren uns nur sehr wenig für das, was es im Museum zu sehen gibt.



von hier aus hat man den besten Blick auf die Kirche



ein Blick ins Umland



da unten sitzt Herbert, weil er nicht mit hinaufkam zur Burg



Annette macht sich an den Abstieg






es gibt diese zwei süßen Skulpturen in der Stadt

Wir wandeln dann noch ein wenig durch die Stadt, sind aber schon fast wieder auf dem Heimweg. In einem Obst- und Gemüseladen kaufen wir eine Tüte Mandarinen, sehen noch zwei hübsche kleine Skulpturen und machen uns an den Abstieg zum Stellplatz zurück. Den Berg hinunter läuft es sich ja fast noch schlechter als hinauf; uns tun die Knie so weh. Auf halbem Wege kehren wir noch ins Café Centro Ecuestre (Reitzentrum) neben der Reithalle ein. Man hat ja so einen tollen Blick auf die Sierra de Cádiz von hier. Dann sind wir wieder daheim, wo wir mit unseren Wohnmobilnachbarn ins Gespräch kommen. Sie sind seit sieben Monaten auch dauerhaft unterwegs und wollen vielleicht fünf Jahre so weitermachen. Später kommt noch ein weiteres Wohnmobil, auch wieder Deutsche. Sie kommen gerade von der Algarve zurück und erzählen uns, dass zum Beispiel der Stellplatz in Manta Rota fast völlig belegt war. Dass es überall von Wohnmobilen wimmelt. Na, das kann ja ein Winter werden. -- Morgen wollen wir uns mal von der vielen Kultur und den Stadtbesichtigungen erholen.



hier kaufen wir noch einen Beutel Mandarinen



am Reitzentrum kehren wir noch auf einen Kaffee ein



von hier aus ist der Blick auch richtig schön

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