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Dienstag, 05. November 2013



der Tag beginnt in Cabopino

Als Frühaufsteherin ist Annette ja bekannt, aber heute früh übertrifft sie sich selbst und ist schon um halb sechs auf. Hat sich wohl verguckt auf dem Wecker, und es gibt hier ja auch keine Laternen und somit ist es stockdunkel ringsum. Um halb sieben ist sie mit dem Schreiben fertig und geht wieder zurück ins Bett; da ist es ja immer noch ganz dunkel draußen. Um acht, bei Tageslicht, ist es dann richtig ungewohnt aufzustehen. Jetzt ist alles draußen in dieses herrlich goldene Licht getaucht; dafür können wir uns immer wieder begeistern.

Wenn wir uns hier so umschauen, gefällt es uns sehr gut und erinnert uns an die Bretagne, an die vielen Sommer, die wir auf Quiberon verbrachten. Gegen Mittag packen wir unseren Rucksack und gehen mal an den Strand, denn immerhin gibt es hier ja einen offiziellen FKK-Strand - Playa Nudista. Und der Strand ist hier ja auch richtig schön feinsandig, eine Seltenheit am Mittelmeer. Das blöde ist nur, dass am Strand- wie überall heutzutage auf der Welt - so viele einzelne Männer umherstreunen, auf der Suche nach ihresgleichen. Das fiel uns gestern schon auf, dass so viele Männer in ihren Autos durch den angrenzenden Wald fuhren. Auch am Strand von Almanat war es das gleiche Bild, weil man da ja extra Tagesgäste aufnimmt, für die man einen eigenen Parkplatz am Strand gebaut hat. Na ja, zumindest können wir hier in Cabopino einmal den Strand auf und ab laufen. Es ist ganz schön heiß, denn der Wind fehlt heute.



am Playa Nudista


 



es ist schön, wenn man nackt am Strand spazieren kann


 



nachmittags laufen wir wieder durch Cabopino



es zieht uns zur Mole



heute ist die Sicht gut

Nach anderthalb Stunden gehen wir wieder heim, laden da unsere Strandsachen ab und gehen noch einmal in die schicke Anlage von Cabopino. Jetzt im Herbst ist ja nicht mehr viel los hier, und die meisten der Restaurants sind geschlossen. Jetzt laufen wir auch mal die Mole bis zum Ende, wofür uns gestern der Wind zu stark war. Ach, es ist ein hübscher Blick und klare Sicht noch dazu. Am Ende der Mole sitzen drei junge Männer beim Angeln; etliche Angeln haben sie aufgestellt. An ihnen müssen wir vorbei auf dem Weg zum kleinen Leuchtfeuer. Einer von ihnen sieht unsere dicke Kamera und sagt "un foto". So schnell, wie Herbert ihm die Kamera ins Gesicht hält und ein Foto macht, kann er gar nicht gucken. "Von uns dreien" sagt er auf spanisch und dann posieren sie alle drei für dieses Foto:



die drei sind mit Sack und Pack zum Angeln hier



wir setzen uns noch eine Weile auf die Mole

Wir sitzen dann noch eine Weile auf der Mole und genießen den schönen Tag. Anschließend landen wir in der Heladería (Eiscafé) Cafetería Vainilla mit Blick auf die Boote. Herbert genehmigt sich einen Banana Split. Hier bleiben wir auch noch eine Weile sitzen. Auf unserem Rückweg finden wir die neueste Ausgabe der Costa del Sol Euro Weekly, die wir daheim lesen. Unter anderem lesen wir, dass dieser Oktober der wärmste Oktober war seit man mit den Wetteraufzeichnungen in 1942 begann. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen bei 23°, während die Norm bei 19°C liegt. Dass jetzt aber ein Kälteeinbruch - a cold snap - im Anmarsch ist. Dann lesen wir noch einen Artikel, dass der Quadratmeterpreis bei Immobilien im dritten Quartal des Jahres um 9,3% gefallen ist, was einen Rückgang um insgesamt 38,1% seit 2007 bedeutet. Abends essen wir heute Pellkartoffeln mit Sahnehering.



in südlicher Hitze ist das Leben träge



wir sitzen in der Heladería Cafetería Vainilla

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