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Dienstag, 26. November 2013



die Wäsche hängt wieder

Heute haben wir das gleiche Spiel wie gestern: Hin zum Waschsalon, nur dass es diesmal die Weißwäsche ist und wir eine größere Maschine belegen. Die Waschmünzen muss man sich ja an der Rezeption der Marina kaufen, ein paar Schritte vom Waschsalon entfernt. Auf diesem kurzen Weg hatten wir schon gestern einen kleinen Laden gesehen, der Fender und alles mögliche Bootszubehör im Schaufenster hat. Vielleicht hat der ja auch Autobatterien oder kann welche beschaffen? Die Tür neben dem kleinen Laden ist offen, aber als wir dort fragen, heißt es, dies wäre nur der Unterstand für die Bediensteten der Marina. Ob man denn irgendwo Batterien kaufen könne, fragen wir den Angestellten. Er holt ein Blatt Papier und zeichnet zwei Routen auf, für Geschäfte in Portimão.



am späten Nachmittag laufen wir noch mal los

Dann knattern wir wieder zurück zum Stellplatz und sehen, dass Manfred unseren Generator auf seinem Tisch stehen hat und mit einem Nachbarn daran herumfummelt. Hat er den etwa auch kaputtgekriegt? Er sagt uns, dass unser Generator zwar läuft, aber keinen Strom produziert. Dann hat er mal Nachbars Generator angehängt und dieser würde Strom produzieren. Na toll, sowas hatten wir mal bei unserem Hymer (unserem Vorgängerfahrzeug), bei dem der Generator im Fahrzeug eingebaut war und dieser nach einer Reparatur keinen Strom mehr produzierte. Jetzt nimmt Herbert mal unseren Fön und hängt ihn an den Generator und siehe da, der Fön läuft. Uff, kann es also nur an Manfreds Technik liegen. Die drei Männer fuhrwerken dann noch einige Zeit an der Technik herum, während Annette die Wäsche aufhängt. Dann zeigen wir Manfred die Skizze zu den beiden Geschäften, die Batterien verkaufen, denn irgendwas scheint ja an seinen Batterien faul zu sein. Er fährt dann gleich mal los zum ersten Geschäft, das 8km entfernt ist, was er jetzt aber noch nicht weiß. Als er zurück ist, fährt er mit Rosi zum zweiten Geschäft in Richtung Lagoa, 7km von hier entfernt. Man will ihnen die jeweiligen Preise per SMS zukommen lassen.

Als die beiden um halb vier zurück sind, wollen sie gern noch mit uns auf die Mole gehen statt bei sich an Bord sitzen, wo sie so gut wie keinen Strom verbrauchen dürfen. Es ist gerade die Zeit, in der das Licht immer so schön golden wird. Aber jetzt wird es natürlich auch ganz schnell und schlagartig kalt. Es kommen auch ein paar Wellen. Ach ja, der Blick aufs Meer tut immer wieder gut. Wir sehen einen Taucher, der ganz allein schnorchelt. Aber will man jetzt wirklich im kalten Wasser sein? Zurück am Stellplatz bestellen wir uns eine große Portion Pommes frites und geben dafür unsere Schüssel ab; ist ja weniger Verkackungsmüll. Annette fragt auch mal am Imbisswagen, ob man sich Pakete hierher schicken lassen könne? Das könne man; ihr wird die Adresse des Stellplatzes aufgeschrieben. Man müsse denen am Kassenhäuschen Bescheid sagen, dass man eine Lieferung erwarte, und das wäre schon alles. Na, wir können uns vorstellen, dass die Überwinterer, viele von ihnen hier sind Engländer, die mehrere Monate hier stehen, sich ja vielleicht auch mal dies und das bestellen und hierher liefern lassen.



auf der Mole der Hafeneinfahrt von Praia da Rocha und Portimão



Ob was anbeißt?



aufs Meer zu schauen ist immer wieder schön



ein Blick auf die Marina aus der Ferne



immer mehr Wellen kommen jetzt

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