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Sonntag, 03. November 2013

Mit dem Schreiben beeilt sich Annette in der Früh, damit sie pünktlich um 8 Uhr, wenn das Hallenbad offen ist, ihre Schwimmbahnen ziehen kann. Denn wenn Almanat doch jetzt so voll ist und die Leute gestern alle im Restaurant waren, hat sie ja jetzt vielleicht das Hallenbad für sich allein. Im dicken Fleecepullover geht sie los, denn es ist ein kalter Morgen. Eine einzelne Frau ist im Wasser, als sie anfängt. Nach einer halben Stunde kommt Herbert und bringt ihr seinen Bademantel, weil es doch heute früh so kalt ist. Um kurz vor neun ist sie zurück; wir frühstücken und dann geht sie nochmal zurück ins Hallenbad. Und da heute ja wieder die Formel 1 kommt, geht Annette in dieser Zeit für ein drittesmal ins Wasser, jetzt in den Pool, dessen Wasser heute klirrend kalt ist. So kalt, dass sie für die ersten zwei Bahnen elf Züge braucht statt zehn. Aber nach dem Schreckmoment geht es, und nach zwanzig Minuten schwimmt es sich immer wie von allein, wie auf Autopilot, dann ist auch die Atmung immer so schön gleichmäßig. So viel wie in diesem Jahr ist sie lange nicht mehr geschwommen. Herbert kommt zwischendurch mal und macht ein letztes Foto, denn wer hat schon das Vergnügen, im November im offenen Pool zu schwimmen? Am frühen Abend packen wir schon Tisch und Stühle und den Teppich weg, weil wir ja morgen abreisen wollen. Auf zu neuen Ufern soll es gehen.

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