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Donnerstag, 01. November 2012



hier stehen wir mit ein paar anderen Wohnmobilen

Ach, war das eine geruhsame Nacht. Keine Autos, die um den Kreisverkehr donnern, keine Mülltonnenautos, die morgens um 4 Uhr mit großem Krach die Tonnen leeren, keine Fahrzeuge, die das Hotel Tivoli beliefern. Nichts dergleichen haben wir hier auf dem Parkplatz zwischen den Hochhäusern. Niemand hat seinen Generator eingeschaltet. Und so haben wir recht gut schlafen können und müssen aber jetzt am Morgen schnell-schnell zum Lidl laufen. Denn heute gibt es die dicken Adventkerzen, die wir sonst nirgendwo im Ausland bekommen. Allenfalls noch irgendwelche parfümierten Kerzen, die Annette aber nicht ins Haus kommen.

 wir laufen auf der Haupteinfallstraße zum Lidl

Auf der großen Haupteinfallstraße laufen wir und kaufen dann eine weiße und eine weinrote dicke Kerze mit Doppeldocht. Jetzt sind nur noch 4 dieser dicken Kerzen zu haben, jeweils eine in unserer Farbe und zwei in rot. So, jetzt kann die Adventzeit kommen, obwohl es komisch ist, so früh im Jahr schon an Weihnachtskerzen zu denken. Herbert kauft dann noch einen Minikompressor (bis 10bar), womit wir die Reifen vom Phoenix und von der Yamaha aufpumpen können. An gewöhnlichen Tankstellen können wir die Reifen vom Phoenix nämlich nicht aufpumpen, weil die nicht genug Druck haben. Und jedesmal zu einem Reifendienst im Ausland ist auch irgendwann lästig.

Ankunft beim Lidl, wo wir Adventkerzen kaufen wollen



ein Blick auf Ferragudo auf der anderen Seite des Rio Arade

Wieder daheim stellen wir fest, dass wir gestern, als wir vom offiziellen Stellplatz losgefahren sind und die Tanks geleert hatten, den Tankdeckel vom Frischwassertank vergessen hatten. Herbert hatte ihn auf die Trittstufe vom Fahrerhaus gelegt. Mist. Na, vielleicht liegt der Deckel ja noch da. Also laufen wir die gesamte Promenade entlang zum Yachthafen und Stellplatz. Aber der Deckel bleibt verloren; Annette fragt auch noch mal den Platzwart, ob etwas abgegeben worden sei? Nichts. Dann drehen wir noch unsere obligatorische Runde durch den Yachthafen und laufen dann die Straße entlang, die wir gestern mit dem Wohnmobil gefahren sind. Irgendwo und -wann muss der Deckel während der Fahrt ja von der Trittstufe gefallen sein. Aber er ist nicht aufzufinden, und Portugal ist auch zu sauber, als dass einen ganzen Tag lang irgendwelcher Müll am Straßenrand liegenbleiben würde. Es ist auch praktisch keine Bierdose oder Plastikflasche am Straßenrand zu sehen. Das dumme ist nur, dass man im Ausland verlorengegangene Dinge so schlecht nachkaufen kann. Wer weiß, wo hier ein Campinggeschäft zu finden ist?



wir werfen auch einen Blick in die Hafenkneipen und -restaurants



die Sicht aufs Meer ist sehr schön von hier



wir laufen wieder einmal durch den Yachthafen von Praia da Rocha



Blick in die Einfahrt in den Yachthafen

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