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Donnerstag, 05. März 2015



morgens um 6:15 Uhr

Als wir beim Frühstück sitze, klopft es an unsere Tür: Eine Deutsche steht draußen, die gern wissen will, wie es ist, in Portugal mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Ob es schwierig oder leicht wäre, das Land mit einem großen Wohnmobil zu bereisen. Sie und ihr Mann hätten einen Wochner, der ähnlich groß wie unser Phoenix ist. Jetzt seien sie aber auf einer Busreise unterwegs, die von Lissabon aus bis Porto im Norden und Sagres im Süden ginge. Sie sagt, dass ihnen das Land sehr gefallen und sie gern mit dem Wohnmobil wiederkommen würden. Wir erzählen ihr, dass Portugal einer der am leichtesten mit dem Wohnmobil zu bereisenden Länder sei. Immer mehr Stellplätze mit Entsorgungsstationen würden aus dem Boden schießen. Mit einem Auge hat die Frau immer den Reisebus im Blick und muss sich schließlich schnell von uns verabschieden. Wie gut, dass wir beide nie in Eile sein müssen. Überhaupt gefällt uns das Reisen zur Zeit sehr. Nicht überlaufen, schönes Wetter, Sonne, die uns wärmt, noch keine Mücken, die Winterzeit endgültig vorbei und so weiter.



wir wollen noch zum Leuchtturm von Sítio



hier oben hat man tolle Aussichten

Bevor wir jetzt weiterfahren, wollen wir nochmal hinunter zum Leuchtturm gehen. Na ja, die Straße zum Leuchtturm, die Estrada do Farol, ist uns denn doch zu steil. Die müssten wir nachher ja wieder hinaufkraxeln. Und so biegen wir nur ab auf einen Wanderpfad und können den Leuchtturm dann von einem erhöhten Felsen aus sehen. Das genügt uns. Und wir waren ja schon öfter mal hier. Dann sind wir wieder zurück und können losfahren. Eine weite Strecke wird es auch heute nicht für uns. Nur bis Marinha Grande, wo wir zum Aldi wollen (dort gibt es dann nur noch ein einziges Schwarzbrot) und anschließend nach São Pedro de Muel. Die Straßen sind gut; es geht auch wieder an vielen Bäumen vorbei. Hinter Marinha Grande, auf dem Weg zurück zur Küste, sogar durch richtigen Wald, und zwar Nationalwald - Matas Nacionais. Schön ist es hier. Die Straße kurvt so dahin, und irgendwie haben wir auch schon den Salzgeruch in der Nase. Dann erreichen wir São Pedro de Muel, fahren am schönen alten Leuchtturm vorbei und stellen uns auf den Parkplatz am Praia Velha - dem Alten Strand. Zwei portugiesische Wohnmobile stehen dort. Markise auf, die Leute in Campingstühlen, die Musik spielt. Es ist jedenfalls noch mehr als genug Platz für uns. Wir gehen dann erstmal auf den Holzweg, schauen aufs Meer, lassen uns von der Gischt besprühen, freuen uns des Lebens und sitzen später in der Sonne. Später stecken wir unsere Füße in eine Schüssel mit Kaltwasser. Hach, wie das guttut. Wie gesagt, das ist jetzt wieder die richtige Zeit, mit dem Wohnmobile unterwegs zu sein. Und der Winter kommt bestimmt nicht mehr zurück.



ein Blick auf den Leuchtturm von Sítio


 



wir verlassen Sítio



weiter geht unsere Fahrt; wir durchfahren ein paar nette Dörfer; verfallene Häuser findet man hier nicht



die Straße windet sich in Richtung Küste



wir erreichen São Pedro de Muel



am Leuchtturm von São Pedro de Muel geht es vorbei



am Praia Velha - dem Alten Strand



erstmal gehen wir auf den Holzweg



so, unser Nachmittagskaffee kommt



unsere Tagesroute ca. 31km

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