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Donnerstag, 19. März 2015



weiter geht unsere Fahrt auf der N1110

Auf dem Stellplatz von Viana leeren und füllen wir noch unsere Tanks, und wir waschen auch noch den gröbsten Dreck vom Phoenix ab, weil wir so verdreckt nicht unterwegs sein wollen. Dann geht die Fahrt weiter, und zwar auf der NA-1110. Komisch, sollte es nicht auf die A12 gehen? Aber egal, auf diese Weise bekommen wir noch ein paar Pilger zu sehen, denn wir sind wieder - oder immer noch - auf dem Jakobsweg. Die Gegend hier ist sehr schön; wir durchfahren das hübsche Dorf Torres del Río, und dann kommt auch schon bald die Abbiegung zur A12, Autovía del Camino de Santiago. Die Landschaft bleibt sehr schön, aber zur Vorsicht schalten wir mal das Navi ein. Das will, dass wir schon bei Puente la Reina abbiegen sollen, um auf die N121A zu kommen, die Straße, die von Pamplona aus nördlich in Richtung Frankreich geht. Total bescheuert, wenn man sich die Karte mal anschaut. Für die Navis ist aber auch jeder Feldweg gleichrangig. Wir bleiben auf der Autobahn bis Pamplona, auch wenn Annette noch so schlecht im Kartenlesen ist.



wir durchfahren das Dorf Torres del Río, das auf dem Jakobsweg liegt



noch ein Blick auf Torres de Río



jetzt geht es auf der A12 weiter



ein Blick auf Puente la Reina



wir erreichen Pamplona - auf baskisch: Iruña

Bis Pamplona sollen wir noch zigmal abgebogen sein. Das ignorieren wir und durchfahren die Stadt Pamplona geradewegs. Wir bleiben lange auf der Avenida de Pio XII, die schnurgerade durch Pamplona geht. Dann kommt die Abbiegung zur N121A Richtung Frankreich. Na bitte, hat doch bestens geklappt. Wenn wir uns die Karte so anschauen, hätten wir gedacht, dass die N121A eine Bergstraße ist, die auf immerhin 847m hinaufgeht. Aber die Straße ist bombig. Wir befinden uns auch immer noch auf dem Jakobsweg, aber weil hier im Baskenland alles zweisprachig und baskisch so eine trutzige Sprache ist, hat der Camino de Santiago auch einen mordsmäßigen Namen auf baskisch: Donejakue Bidea.



Durchfahrt durch Pamplona - es geht immer schnurgerade aus



jetzt befinden wir uns auf der N121A, die durch die Berge geht

Nun geht es also in Richtung Francia bzw. Frantzia. Die N121A ist insgesamt dreispurig, und zwar da, wo sie bergan geht, ist sie zweispurig, und da, wo sie bergab geht, gibt es nur eine Spur. also immer abwechselnd. Wieviel LKWs hier unterwegs sind. Die Straße scheint an allen Bergdörfern vorbeizuführen, denn wir bekommen kein einziges Dorf direkt zu Gesicht. Die Landschaft ist natürlich immer noch sehr schön. Es geht auch durch mehrere Tunnel; längere wie den Túnel Belate mit 2,960m, oder den Almandoz mit 1.220m; und kürzere wie den Túnel Intxaurreta mit 170m oder den Lamiarri mit 490m. Dann ist der Grenzort erreicht und wir staunen, wieviel Wohnmobile auf einem der Parkplätze stehen. Wir tanken noch schnell auf spanischer Seite für 1,15 EUR/L für den Diesel.



es geht auch durch mehrere Tunnel



Straßen und Tunnel sind in Spanien immer in sehr gutem Zustand



es ist eine schöne Fahrt


 



im Grenzort stehen schon viele Wohnmobile auf einem der Parkplätze



im Grenzort wollen wir noch schnell tanken



jetzt hat Frankreich uns wieder

Dann hat uns Frankreich wieder. Die schönen baskischen Häuser gefallen uns immer wieder. Unser nächstes Ziel ist der Stellplatz von St-Jean-de-Luz, aber wir glauben nicht mehr, dass wir da unterkommen werden. Wenn im Grenzort der Parkplatz schon voller Wohnmobile war. Der Stellplatz von St-Jean-de-Luz kommt in Sicht, und Herbert, der Fuchs, sieht, dass ganz außen noch ein Platz frei ist. Annette, die dann immer die Kamera im Gesicht hat, sieht sowas nie. Es ist dann zwar schwierig zu rangieren und rückwärts in die Lücke zu fahren, aber es gelingt. So ganz außen haben wir also niemanden neben uns und freie Sicht auf den Kanal. Ob es hier laut ist? Na klar. Im Rücken haben wir die Bahnschiene und vor der Nase die Hauptdurchgangsstraße von Donibane Lohizune, und nur weil niemand diesen ungelenkigen Namen kennt, heißt das nicht, dass hier kein Autoverkehr ist. Es ist nur der baskische Name von St-Jean-de-Luz. Wir wollen jetzt noch in die Stadt gehen, ein Baguette kaufen und uns ein wenig die Beine vertreten. Donnerwetter, was in den Straßen los ist. So viele Leute überall. Es müssen wohl Schulferien sein. Jetzt freuen wir uns erstmal auf ein paar schöne Tage in St-Jean-de-Luz.



der Stellplatz von St-Jean-de-Luz ist voll, aber ein Platz ganz am Rand wartet noch auf uns



wir wollen uns noch ein wenig die Beine vertreten



im Hafen von St-Jean-de-Luz



alles voll - da ganz hinten steht unser Phoenix



unsere Tagesroute ca. 173km

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