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Mittwoch, 25. März 2015



wir wollen mal nach Marennes gehen

Der Himmel ist blau und wir bekommen mal wieder die Sonne zu Gesicht. Am Vormittag wollen wir erstmal nach Marennes und zum Supermarkt gehen. Wir brauchen Spülmittel. Zuerst gehen wir ein Stück am Kanal entlang, wo es hübsch ist. Dann erreichen wir Marennes. Da, wo die Sonne scheint, ist es gut, aber ansonsten sind es heute nur 11°C. Wir landen dann beim E.Leclerc Supermarkt, der gar nicht so klein ist. Hach, in Frankreich macht das Einkaufen immer so Spaß. Die Auslagen sind appetitlich und aufwendig angerichtet, und hier an der Küste ist schon wieder alles so maritim. Wir nehmen dann auch wieder ein paar Erdbeeren mit und machen uns auf den Heimweg. Und weil das Wetter so schön ist und man nie weiß, wie es morgen sein wird - wer kann sich schon auf die Wettervorhersagen verlassen? - wollen wir jetzt noch den langen Weg am Kanal entlanggehen, bis dahin, wo wir das Meer sehen können.



vorbei geht es am Kanal



 



Ob ihr die Schürze mit Osterhasen steht?



das Einkaufen macht in Frankreich immer so Spaß




wir bringen die Einkäufe heim

Dieser Weg ist gut 3,5km lang. Es ist gerade Ebbe, sodass nur wenig Wasser im Kanal ist. Die Boote liegen alle im Schlick. Die Gegend hier ist ja berühmt für ihre Austernzucht, und entsprechend viele kleine Austernbetriebe und -restaurants gibt es hier. Es werden auch Austern verkauft am Stand. Immer dutzendweise. Am Straßenrand und in größeren Haufen liegen Austernschalen herum. In einem dieser Haufen findet Annette ein paar Jakobsmuschelschalen, und zwar heil, nicht zerbrochen wie am Strand. Dann erreichen wir den winzig kleinen Ort ganz am Ende der Straße, wo es zwei schicke Restaurants gibt und wo wir die Île d'Oleron sehen können. Eine große Brücke führt hinüber zur Insel, aber da waren wir schon mal vor Jahren.



jetzt machen wir uns noch auf den Weg bis ganz zum Ende des Kanals



hier und da kann man Austern probieren und kaufen - was für urige Sitzgelegenheiten sie hier haben



es ist ein hübscher Wanderweg am Kanal entlang



überall liegen haufenweise leere Schalen herum; Annette findet viele heile Jakobsmuschelschalen



ein Blick ins Hinterland



Wann kommt das Boot?



wir erreichen das winzige Dorf am Ende des Kanals


 

da ganz hinten geht die Brücke hinüber zur Île d'Oleron


 

hier gibt es zwei schickere Restaurants

man kann sogar Zimmer mieten

Wir wollen jetzt schnell umkehren und in einem der kleinen Restaurants, dem La Cayenne, am Kanal einkehren. Auf dem Hinweg hatten wir schon gesehen, dass dort einiger Betrieb herrscht. Alle Tische bis auf einen waren besetzt. Als wir jetzt dort ankommen und uns schon fast hinsetzen, kommt die Bedienung und sagt so etwas wie cuisine froide, die Küche wäre schon geschlossen und wir würden nur noch kalte Sachen wie Austern oder so bekommen. Annette hätte aber lieber Muscheln gehabt. Na ja, gehen wir halt, es ist auch schon nach 14 Uhr. Herbert will jetzt gern noch ein paar Austern am Stand kaufen. Dieser Stand ist nur etwa 400m von unserem Zuhause entfernt. Die Preise für die Austern variieren je nach Größe, es gibt das Dutzend - la douzaine - für 5,90 EUR bis 7,90 EUR. Wir nehmen dann die größten. Die Verkäuferin zählt uns 12 Austern in die Tüte und dann noch eine 13. Herbert ist schon halb hinter die Fabrikhalle verschwunden, und die Verkäuferin sagt uns, dass wir uns gern umschauen und Fotos machen dürften. 

haufenweise leerer Austernschalen

hier, im La Cayenne, wollen wir einkehren, aber es gibt nur noch kalte Küche

bei Ebbe führen die Bootsstege ins Nichts

jetzt wollen wir noch ein Dutzend Austern mitnehmen

eine Maschine wäscht die Austern, die ganz bewachsen sind

Wir bekommen eine Maschine zu sehen, in der die Austern gewaschen werden. Puh, wie die vorher aussehen. Total vermodert und bewachsen mit allen möglichen Kleinstmuscheln. Die Tüte, die wir dann nach Hause tragen, ist schwer wie Blei, und die Austern hören sich an wie Steine. Jetzt essen wir uns erstmal die Erdbeeren und am Abend macht sich Herbert ans Öffnen der Austern. Ganz so einfach ist es ja doch nicht, aber nach den ersten dreien geht es dem Herbert leichter von der Hand. Aber so richtig kräftig im Geschmack sind sie dann gar nicht. Sie riechen auch kaum nach Meer. Na ja. Der heutige Abend ist milder als der gestrige. Heute Abend kommen auch wieder viele Wohnmobile hier an, zur Abwechslung auch mal zwei aus Italien.

so sehen die Austern vorher aus

diese Austern sollen Herberts Abendessen sein

es ist ein Gemurkse beim Öffnen

voilà, so sehen die Austern dann aus

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