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Dienstag, 17. März 2015



ein Blick auf Simancas während unserer Weiterfahrt

Nur gut, dass wir gestern gleich noch Tordesillas besucht haben, denn heute früh ist der Himmel zugezogen. Kalt ist es auch, und ohne Sonne hätte der Ort bestimmt nicht so gut ausgesehen. Gegen Mittag machen wir uns an die Weiterfahrt, kehren auf die A62 zurück und bekommen viele blühende Bäume zu sehen. Fast ist es, als hätte es geschneit, so weiß, wie alles ist. Der Ort Simancas, der an der Autobahn liegt, ist dann ganz hübsch, ansonsten gibt es hier wenig sehenswertes für uns. Tiere sehen wir heute keine. Es geht vorbei am Moloch Valladolid weiter bis Burgos.



immer weiter geht es auf der A62



Durchfahrt durch Ibeas de Juarros

Als wir Burgos erreichen, halten wir uns in Richtung N120 nach Logroño. Die N120 hat den Namen Camino de Santiago - Jakobsweg. Es ist jetzt eine hübsche Strecke, die durch Orte wie Castañares, Ibeas de Juarros, Villafranca Montes de Oca, und Belorado führt. Alle liegen sie am Jakobsweg, der auch überall ausgeschildert ist. Die Pilger sollen hier und da mal die Straße überqueren oder diesen und jenen Feldweg nehmen. Wir bekommen auch ein paar Pilger zu sehen. Mit Sack und Pack. Ganz schön abgekämpft sehen sie aus, wobei sie doch jetzt nicht die Sommerhitze von 40°C haben. Wir denken auch an das Buch von Hape Kerkeling, das wir ja gerade erst gelesen hatten. Es geht durch bergiges Land, wir gehen bis auf 1.150m hoch, und in der Ferne sehen wir sogar Schnee auf den Bergen.



wir sind auf der N120, die sich Camino de Santiago - Jakobsweg - nennt



auf den Bergen ist Schnee, und auch wir steigen bis auf eine Höhe von 1.150m



Durchfahrt durch Villafranca Montes de Oca, auf dem Jakobsweg



Durchfahrt durch Belorado



hier und da sehen wir Pilger entlang dem Jakobsweg



es ist eine landschaftlich schöne Fahrt


 

Dann erreichen wir die Comunidad de la Rioja. Hier und da gibt es kleine Weinfelder. Für uns geht es jetzt auf die A12, die Autovía del Camino de Santiago. Als wir den Ort Santo Domingo de la Calzada erreichen, biegen wir ab in der gleichen Hoffnung wie gestern, einen Platz für die Nacht zu finden. Auf einem pinkfarbenen Schild am Ortsanfang lesen wir: Patrimonio de la Humanidad (Welterbe), und dass der Ort 900 Jahre Geschichte aufweist. Es ist eine schöne Durchfahrt, und ganz am Ortsende gibt es auch einen großen leeren Parkplatz, aber der ist dem Herbert zu dreckig; hier mag er nicht bleiben. Also müssen wir weitere 40km auf uns nehmen. Und dabei ist es schon halb vier. Kurz vor Logroño gibt es einen kleinen See direkt an der A12. Wir biegen nach dorthin ab und finden uns auf einem großen Parkplatz wieder. Es gibt hier mehrere Parkflächen und im Sommer muss hier wohl ein ziemlicher Andrang von Ausflüglern herrschen. Jetzt machen wir uns erstmal etwas zu essen. Es ist ganz schön anstrengend, so lange Strecken an einem Tag zu fahren, auch wenn die Autobahnen in Spanien noch so gut sind. Heute Abend fallen die Temperaturen nicht so arg ab.



in Santo Domingo de la Calzada suchen wir nach einem Platz für die Nacht



weil der Parkplatz so dreckig war, setzen wir unsere Fahrt fort



kurz vor Logroño gibt es diesen kleinen See an der A12, und wir biegen nach dorthin ab



so stehen wir in der Nähe des Sees



unsere Tagesroute ca. 270km

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