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Samstag, 21. März 2015



so sieht der Kanal bei Flut aus

Irgendwann am frühen Morgen hört der Regen endlich auf, aber später nieselt es munter weiter. Und das soll jetzt der Frühling sein, der gestern anfing? Wir warten erstmal bis zum frühen Nachmittag und schauen, ob wir heute überhaupt aus dem Haus gehen können. Wir hören Radio Bonne Heure - R.B.H. Dort spielen sie alte Chansons von Serge Lama und so weiter. Heute am Samstag kommen weniger Züge hier bei uns vorbei. Mittlerweile hat Annette auch mal Fotos gemacht von Ebbe und Flut im Kanal, der ja direkt neben uns herfließt. Der Tidenhub ist ganz schön arg. Um 14 Uhr können wir mal losgehen. Es ist ganz schön kalt bei nur 11°C, aber zumindest regnet oder nieselt es nicht. Wir gehen zum Grande Plage und laufen auf dem Wall entlang. Was uns auffällt ist, dass die Leute alle so schwarz gekleidet sind, so uniform. Wir laufen bis zum Ende der Zone Pietonne, der Fußgängerzone, die auf baskisch Oinez Ibiltzeko Gunea heißt. Ja, ja, hier ist auch alles zweisprachig, wir sind ja an der Côte Basque. Selbst die Straßennamen haben meist baskische Namen, auch baskische Personennamen. Wir laufen dann noch weiter bis zur Galerie La Pergola, aber es wird immer ungemütlicher draußen. Wir machen uns langsam auf den Heimweg, laufen durch die Hauptgeschäftsstraße, die auch Fußgängerzone ist. Äh, wie hieß die noch mal auf baskisch? Man kann aber auch einfach Rue Gambetta sagen. Hier finden wir ein kleines altes Café, das gleichzeitig ein Salon de Thé als auch eine Patisserie und Confiserie ist. Dort kehren wir auf einen Café americano und einen Café noir und einen Windbeutel (Luziènne) ein. Alles für 6,90 EUR. Die Preise in Frankreich sind natürlich ganz anders als in Portugal. Dann sind wir wieder daheim. Wann immer wir aus dem Seitenfenster schauen, sehen wir ein Wohnmobil auf der Hauptstraße vorbeikommen; der Strom reißt einfach nicht ab. Eine Stunde, nachdem wir daheim sind, kommt der Regen wieder herunter, aber so richtig. Herbert schaltet später den Generator ein, damit es ein langer Fernsehabend für uns werden kann. Schade, dass das Wetter so blöd ist.  



Stunden später ist fast alles Wasser abgeflossen



ein Blick auf den Nachbarort Ciboure, Geburtsort von Maurice Ravel



hier am Strandwall beginnen wir unseren Spaziergang


 



schicke alte Häuser stehen hier, die meisten um 1910 erbaut



hier endet die Fußgängerzone



Annettes Lädchen gibt es auch immer noch, in der Galerie La Pergola



ein Blick auf den Atlantikstrand



bei dem kalten Wetter ist die Galerie La Pergola verwaist



wir wandeln durch die Rue Gambetta, die Ladenstraße



Wer mag sich diesen Schuh anziehen?



in dieses kleine alte Café kehren wir ein


 



es ist heimelig hier drinnen


 



es gibt diverse kleine Lädchen, die regionale Produkte anbieten



wir machen uns auf den Heimweg



St-Jean-de-Luz ist immer schön, auch unter bedecktem Himmel

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