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Mittwoch, 18. März 2015



die Blüten haben einen betörenden Duft

Bevor wir weiterfahren, wollen wir noch die paar Schritte zum See tun, in dessen Nähe wir ja stehen. An herrlich blühenden Bäumen eines weiteren Parkplatzes geht es vorbei, dann durch ein Wäldchen. Und was sehen wir da? Ein kleines Eichhörnchen, das gerade auf einen Baum geht. Herbert macht ein Foto. Dann kommen mehrere Grillplätze und Holztische und -bänke. An einem dieser Tische sitzt ein Mann. Ein Eichhörnchen sitzt auf dem Tisch, aber das kann doch nur ein Plüschtier sein, oder? Dann sehen wir ein Eichhörnchen auf dem Knie des Mannes. Dies ist aber kein Plüschtier, denn der Mann füttert das kleine Ding aus der Hand. Jetzt bewegt sich auch das Eichhörnchen auf dem Tisch und lässt sich aus der Hand füttern. Haben wir sowas schon mal in natura gesehen? Wir glauben nicht. Nach ein paar weiteren Schritten sind wir am See, wo ein paar Angler stehen. Hier leben auch mehrere Schwäne. Und Beschilderungen für den Jakobsweg sehen wir hier auch. Auf einem Schild lesen wir dann, dass es sich hier um den Parque de la Grajera handelt, der nur 5km von Logroño entfernt ist.



später sitzt das linke Eichhörnchen auf den Knie des Mannes und lässt sich füttern



es gibt mehrere Grillplätze hier



am See stehen die Angler und schwimmen die Schwäne

Dann fahren wir los, und zwar in Richtung Pamplona auf der A12. Von einer A12 ist aber nirgends die Rede, auch nicht von Pamplona, nur von einer A13. Komisch, es ist doch dieselbe Autobahn, von der wir gestern zum See abgebogen waren. Wir nehmen die nächste Ausfahrt und wollen drehen. Dann sehen wir aber erstmal einen Lidl, wo wir einkaufen wollen. Die Lebensmittelpreise in Spanien sind niedriger als in Portugal, zum Beispiel kostet der Mozzarella hier nur 0,85 EUR statt 1,09 EUR in Portugal. Oder der Brie 1,09 EUR statt 1,29 EUR. Oder das Mineralwasser: die 1,25L-Flasche für 0,29 EUR statt die 1,5L-Flasche für 0,45 EUR. Die Orangen kosten hier aber mehr; die hatten in Portugal nur 50 Cents pro kg gekostet. Na, jedenfalls fängt es gleich zu regnen an. Wir schalten das Navi ein und lassen uns führen. Es geht weiter in Richtung A13 und später wird auch Pamplona angezeigt. Auf unserer Landkarte gibt es gar keine A13 hier. Später wird sie auch als A12 ausgeschildert. Ganz schön verwirrend.



Durchfahrt durch Logroño auf der Autobahn



weiter geht unsere Fahrt in Richtung Pamplona

Über den Río Ebro geht es, und dann sollen wir abbiegen auf die N111 in Richtung Pamplona. Mittlerweile schüttet der Regen aus Eimern. Wir erreichen die Stadt Viana und sehen am Ortsende ein Schild für einen Wohnmobilstellplatz - Area de Servicios para Autocaravanas. Fahren wir doch dahin. Der Platz ist dann zwar außerhalb der Stadt, aber nagelneu und sauber. Oh Gott, unser Phoenix sieht saumäßig aus, alles verdreckt von der Regenfahrt. Hoffentlich wäscht der Regen jetzt noch einigen Dreck wieder ab. Wir richten uns dann auf einen Regentag an Bord ein, essen die ersten Erdbeeren des Jahres (hier im Süden sind sie schon seit zwei Wochen zu haben) und kochen eine Bolognese als Abendessen. Ja, wir sind uns untreu geworden und haben beim Lidl Frischfleisch, also Hackfleisch, gekauft. Das sollten wir nicht wieder tun, aber im Regen wollten wir nicht herumirren. Es regnet fast ununterbrochen. Nur gut, dass sich dieser Stellplatz aufgetan hat. Wir verbringen die Zeit mit Lesen. Als Herbert Annette erzählt und beschreibt, mit welchem neuen Buch (Die Bruderschaft) er gerade anfängt, sagt sie: Das kenne ich, das hab' ich mal auf englisch gelesen, "The Brethren", von John Grisham, das war richtig gut. Sie selbst ist ja immer noch bei den Bertinis, von Ralph Giordano. Abends essen wir also die Bolognese und gehen im Regen zu Bett. Es sind noch zwei Wohnmobile gekommen. 



wir erreichen Viana



am Ortsende von Viana, Richtung Pamplona, gibt es diesen neuen Stellplatz



unser Abendessen, eine Bolognese



unsere Tagesroute ca. 13km

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