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Donnerstag, 12. März 2015



wir gehen wieder nach Aveiro

Wir wollen heute nicht weiterfahren, und Annette fühlt sich auch nicht recht wohl. Das Wetter ist wieder so la la, und dass wir hier an einer Autobahnbrücke stehen, stört uns nicht so arg. (Schall und Lärm steigen auch immer nach oben; werden nach obenhin lauter.) Wir können eigentlich alles ab, nur keinen Massenandrang von Wohnmobilen; das finden wir immer ganz schrecklich. Am frühen Nachmittag überlegen wir, was wir zu Abend essen sollen? Wir haben kein Gemüse mehr im Haus, und so gehen wir bald in die Stadt, wo es genügend kleine Lebensmittelgeschäfte gibt. Wir wissen auch ungefähr, wo der Bahnhof von Aveiro sein müsste, und den wollen wir uns auch gleich noch anschauen. Die alten Bahnhöfe von Portugal sind immer prächtig und sehenswert. Also tippeln wir die Avenida Dr. Lourenço Peixinho, eine große Hauptstraße, entlang. Hier gibt es viele Kleidungsgeschäfte und alles mögliche andere. Dann sehen wir den Bahnhof schon von weitem. Auf dem Largo do Estação, dem Bahnhofsplatz. Was für eine Pracht. Was für herrlich alte bemalte Kacheln. Die Motive beziehen sich auf Aveiro und das Umland; wir sehen zum Beispiel auch den Leuchtturm von Barra, dem Ort, wo wir gestern zu Fuß hinwollten. Auf den Kacheln lesen wir die Jahreszahl 1916. Der Bahnhof ist allerdings nicht mehr in Betrieb. Direkt nebenan steht ein Gebäude aus Glas und Stahl - dies ist der neue Bahnhof von Aveiro.




am Forum Aveiro kommen wir vorbei



überall gibt es schöne Pflastersteinmuster



dies ist der alte Bahnhof von Aveiro



die bemalten Kacheln (teils von 1916) beziehen sich auf Gebäude und Landschaften der Umgebung



in dieses Café auf der Avenida Dr. Lourenço Peixinho wollen wir jetzt einkehren

Jetzt wollen wir auch noch in ein schönes altes Café einkehren. Herbert hatte gestern schon eines gesehen, auf der Avenida, auf der wir gerade hergekommen sind. Es ist die Pastelaria Ramos, und als wir sie betreten, haben wir schon gleich so ein heimeliges Gefühl. Man sitzt hier auf Lederstühlen. An der Theke bestellen wir ein Stück Erdbeertorte und zwei Bicas. Die Bedienung, ein älterer Herr, ist noch so richtig vom alten Schlage und sehr umsichtig und aufmerksam. Im Café geht es zu wie im Taubenschlag; es kommen immer mehr Gäste. Anscheinend gefallen ihnen die alten Cafés genauso gut wie uns. Denn zur Zeit zieht es uns zu allem alteingesessenen und alten. Hoffentlich sterben sie nie aus. So, jetzt müssen wir noch etwas Gemüse kaufen für einen bunten Salat. Auf der Avenida gibt es mehrere kleine und große Mercados, das ist also sehr bequem für uns. Heute kommt auch mal die neue Einkaufstasche zum Einsatz, die man uns neulich beim Continente geschenkt hatte. Und Plastiktüten für das jeweilige Gemüse haben wir auch einstecken. Die benutzen wir heute bestimmt schon zum zehntenmal, aber davon hatten wir früher ja schon mal geschrieben. Dann sind wir wieder daheim und begnügen uns mit einem bunten Salat als Abendessen. Mit ein paar gekochten Eiern.



es ist heimelig drinnen



wir nehmen ein Stück Erdbeertorte und zwei Espressi (für insgesamt 2,75 EUR)


 


 



in einem der kleinen Läden kaufen wir etwas Gemüse



jetzt geht es heimwärts



an diesem Gebäude, dem Museu Arte, erbaut zwischen 1907 und 1909, kommen wir noch vorbei

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