d21.jpgd19.jpgd04.jpgd02.jpgd07.jpgd06.jpgd01.jpgd18.jpgd14.jpgd10.jpgd11.jpgd08.jpgd13.jpg

Donnerstag, 06. März 2014



morgens am Leuchtturm vom Cabo de Espichel

Heute wollen wir mal nicht auf der Straße sein, sondern hier am Cabo de Espichel bleiben. Zumal heute überhaupt kein Wind geht. Es ist richtig ungewohnt nach dem gestrigen Starkwind. Auch sind die Temperaturen entsprechend warm. Als wir gegen Mittag losgehen zu einer Wanderung, steckt Herbert nur in einem kurzärmeligen Hemd, ohne Weste. Wir wundern uns, dass mehrere Feuerwehr-, Polizei- und sogar ein Rettungswagen hier an den Klippen stehen. Ist es eine Übung? Sie befestigen Seile am Boden und lassen einen Mann abseilen. Er hat eine Art Schlitten bei sich. Wir gehen dann erstmal zum Leuchtturm und weiter weg zu den Klippen. Hier ist alles ziemlich gewaltig und die Felsen fallen extrem steil ab. Das Wetter ist herrlich warm; Annettes Weste wird an den Rucksack gehängt.



Blick auf die Wallfahrtskirche - die beiden langgezogenen zweigeschossigen Gebäude dienten als Pilgerunterkünfte



wir wollen eine Wanderung an den Klippen entlang machen



die Felsen und Klippen sind steil und schroff hier



wenn kein Wind ist, ist es total warm


 



kurzärmelig und guter Dinge



wir gehen zurück zum Leuchtturm und heimwärts



von einer gegenüberliegenden Plattform aus können wir den Einsatz der Rettungsleute gut beobachten

Dann kehren wir zurück und sehen, dass die Männer immer noch zugange sind. Der Mann am Seil ist mittlerweile fast unten angekommen. Und weil kein Wind geht, hören wir auch, wie er den Männern oben Kommandos gibt und umgekehrt. Auf der Plattform, auf der wir stehen, hat sich auch schon eine kleine Menschenmenge gebildet, die dem Schauspiel zuschaut. Zwei Männer sind hier mit dicken Profikameras auf Stativen. Wir wollen jetzt erstmal ins kleine Café "I Love Espichel" einkehren und dann wiederkommen und schauen, ob die Männer immer noch im Einsatz sind.



die Männer seilen einen ihrer Kollegen ab



wir kehren erstmal ins Café "I Love Espichel" ein


 



in der Sonne ist es herrlich

Als wir dann wieder auf der Plattform stehen - jetzt hat Herbert sein Fernglas dabei - sieht er an den Klippen, fast ganz unten, ein Auto kopfüber liegen. Die Räder schauen nach oben und alles ist ziemlich verdreht oder verformt. Das ist es also, warum die Männer im Einsatz sind. Wer weiß, ob das Auto nicht schon längere Zeit da unten liegt - vielleicht hätten wir ja letzte Nacht den Aufprall gehört? - und die Einsatzleute nicht auf den heutigen windstillen Tag gewartet haben? Denn gestern wäre man am 30m langen Seil bestimmt wie ein Uhrpendel hin- und hergeworfen worden. Wie die Sache heute ausgehen wird, schauen wir uns jetzt nicht mehr länger an, denn das kann ja noch Stunden dauern. Stattdessen setzen wir uns auf die Wiese neben unserem Phoenix in die Sonne, was wir beim gestrigen Starkwind nicht tun konnten. Abends kommen hier noch drei Wohnmobile an, die sich direkt vor unsere Nase stellen, als wäre hier nicht genug Platz. Was das wohl immer soll? 



da unten, wo der Pfeil ist, liegt das heruntergestürzte Auto kopfüber auf den Felsen



da ist das Auto



den Rest des Nachmittags verbringen wir auf unserer Wiese

back       |      next