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Freitag, 29. März 2013



Blick auf den Chapeau de Napoléon - Napoleons Hut

Heute wollen die Temperaturen bis auf 26°C gehen, da können wir froh sein, wenn uns der Fahrtwind auf unserer Fahrt durchs Ammelntal etwas abkühlen wird. Bevor wir uns aber aufmachen in nordwestlicher Richtung, fahren wir nochmal ins Dorf Aguerd Oudad, wo wir schon gestern durchgekommen sind. Da hatten wir allerdings den Felsen namens Chapeau de Napoléon - Napoleons Hut - übersehen. Das passiert uns heute nicht, aber vielleicht kann man den Hut von dieser Richtung kommend auch besser sehen. Sieht der Felsen nicht wirklich wie ein Hut aus?



auf geht es ins Ammelntal

Dann kehren wir um, durchfahren Tafraoute und halten uns in Richtung Agadir. Die Straße gabelt sich irgendwann und für uns geht es in westlicher Richtung durchs Ammelntal, aber vorher steigen wir nochmal von der Yamaha ab, weil der Blick ins Tal so hinreißend ist. (Vielleicht sollten wir heute mal nicht so viel schreiben, sondern lieber die Fotos für sich sprechen lassen.) Hier soll es viele Arganienbäume und Dattelpalmen geben, aber wir können nicht erkennen, was was ist. Die Straße lässt sich wieder mal gut befahren, und wir sind ja sowieso fast immer die einzigen unterwegs.



hier fängt das Ammelntal an



wir kommen durch ein paar der insgesamt 46 Dörfer, die es im Ammelntal gibt



die Route ist hübsch und die Straße lässt sich gut befahren



Blick auf ein weiteres Dorf im Ammelntal

Das Ammelntal mit seinen ursprünglichen Dörfern, von denen manche Häuser recht solide und gar nicht so armselig aussehen wie anderswo, ist von einer grandiosen Granitfelsenkulisse umgeben. Die Ammeln, so lesen wir im Buch, sind ein Berbervolk der Chleuh und gelten in ganz Marokko als gute Händler. Im Ammelntal gibt es vier Berberstämme, die in 46 Dörfern leben. Unsere Route ist etwa 41km lang, absolut sehenswert und gottlob auf der Yamaha nicht so heiß, was die heutigen Temperaturen angeht.



immer wieder halten wir für ein Foto an



die Moscheen sehen immer tiptop aus



weiter windet sich die Straße



der Kamelrücken muss natürlich auch mit aufs Foto



Blick auf das Dorf Tahala, von wo aus es wieder auf die Hauptstraße geht

Irgendwann, etwa nach der Hälfte der Route, stoßen wir im Dorf Tahala wieder auf die Hauptstraße nach Tafraoute. Diese Strecke kennen wir ja schon von unserer Anreise nach Tafraoute am letzten Sonntag, aber jetzt auf dem Motorroller wirkt alles ganz anders. Diesmal können wir auch im Dorf Aday anhalten und die tiefrote Moschee fotografieren, die vor herrlicher Felsenkulisse aufragt. Aday ist nur wenige Kilometer von Tafraoute entfernt, und jeden Morgen haben wir das Vergnügen, den Singsang vom Muezzin zu hören. Die hohen Felsen ringsum sind wohl ein guter Schallträger? Wieder zurück in Tafraoute, nach einem Salatteller im Restaurant Tifaouine, besuchen wir noch die Dresdner, die gerade von einem Fahrradausflug zu den blauen Felsen zurück sind. Die Fahrräder hatten sie im Ort geliehen bei einem Deutschen. Hier in der Umgebung sollen sich mehrere Deutsche angesiedelt haben. Dann sitzen wir bei uns am Platz und sind froh, dass die Markise Schatten spendet. Sonst wäre es jetzt anstrengend und entschieden zu heiß.



wir erreichen das hübsche Dorf Aday



welch wunderbare Kulisse die Moschee von Aday umgibt



die Häuser kleben an den Felsen



dies ist die zweite Moschee, die es in Aday gibt - nicht minder schön gelegen



wir kehren auf einen Salat ins Restaurant Tifaouine ein

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