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Dienstag, 26. März 2013



in den Straßen von Tafraoute

Heute machen wir uns einen faulen Tag, und der beginnt bei Sonnenschein. Wir müssen sogar unser Frühstück etwas verschieben, denn trotz Markise steht die Sonne so, dass sie voll auf den Tisch brennt. Als sie etwas weiterzieht, können wir endlich anfangen. Dann passiert eigentlich nicht viel und wir trödeln so dahin bis zum Nachmittag. Dann gehen wir mal wieder nach Tafraoute hinein.



manche Häuser sind richtig flott hier



wir sitzen im Café Restaurant Atlas

Im Café Restaurant Atlas sitzen wir und schauen auf die Berge. Die Sonne brennt auch hier unter der Markise. Dann laufen wir wieder ein paar Schritte durch die Straßen und kommen an der Coopérative de Femme vorbei, wo Frauen die für die Region berühmten Argannüsse knacken. Aus ihnen wird dann das kostbare und auch teure Arganöl gepresst. Der Literpreis liegt bei ca. 250 DH (22,50 EUR). In der Kooperative werden auch Seifen verkauft, an denen man schnuppern kann, aber viele von ihnen riechen eher muffig, besonders, wenn sie edle Zusatzstoffe haben wie Olivenöl. Als Herbert eine der Frauen bittet, ein Foto machen zu dürfen (Vous permettez une photo?) nickt die Frau, hängt aber ihr schwarzes Kopftuch komplett über ihren Kopf, damit man ihr Gesicht nicht sieht. Als das Foto im Kasten ist, sagt Herbert ihr Bescheid, damit sie wieder ganz normal sitzen kann.



von überall hat man den Blick auf die Berge, die Granitfelsen



die Frauen der Frauenkooperative verdecken ihr Gesicht fürs Foto



der LKW muss durchs Nadelöhr



aber die Einheimischen sind ja routiniert darin, da kann unsereins nur gucken



die Region ist für bunt verzierte Babuschen bekannt



der Duft der Gewürze steigt uns immer lange vorher in die Nasen

Wieder zurück auf dem Camp warten wir abends auf die beiden Tajines, die wir für 18 Uhr Ortszeit bestellt hatten. Die Frauen aus der Küche tragen mehrere Gerichte über den Platz, aber unser Essen kommt nicht. Es geht auf halb sieben. Ob sie unsere Bestellung vergessen haben? Annette geht mal zur Küche und fragt. Aber die Frauen hatten als Uhrzeit 19 Uhr verstanden. Na, macht nix, Hauptsache nicht vergessen. Das Essen kommt dann um 18:50 Uhr und schmeckt wieder irre gut. Auch das Ziegenfleisch, das in Annettes Tajine ist. Ach ja, so kann es weitergehen. Heute sind es genau 8 Wochen, die wir im Land sind. Und weil 3 Monate immer exakt 13 Wochen sind, bleiben uns also noch 5 weitere Wochen. Froh sind wir, dass wir im Januar in Portugal extra so lange gezögert hatten mit unserer Überfahrt nach Marokko. Dass wir uns extra noch einmal in den Alentejo aufgemacht hatten. Sonst hätten wir jetzt schon wieder zurückgemusst in die Kälte und das unbeständige Wetter, das Europa schon seit Wochen so fest im Griff hat.



abends essen wir uns eine Tajine de Chèvre - mit Ziegenfleisch; und eine Tajine de Kefta - mit Hackfleisch

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