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Mittwoch, 06. März 2013



mit der Yamaha fahren wir die 5km zum Marjane-Supermarkt

In Großstädten klingt es doch immer schön, wenn die Muezzine von etlichen Minaretts aus ihren Singsang beginnen. Von überall her tönt es dann, und man fängt, nachdem man sich schon bis auf 5 Uhr Ortszeit vorgearbeitet hatte, heute erst um 5:25 Uhr damit an. Es sieht so aus, als ob das Wetter heute genauso schlecht werden will wie gestern. Und so richten wir uns auf einen weiteren Regentag ein. Dann aber, es ist früher Nachmittag, wird es doch hell und hört der Regen auf. Jetzt wollen wir nicht länger an Bord bleiben, sondern die Yamaha herausholen und wenigstens mal zum Marjane fahren, schauen, wie es zu nachmittäglicher Zeit dort zugeht.. Um halb zwei fahren wir los, aber es geht ein ordentlicher Wind, der an uns zerrt und uns zweimal auf der Yamaha ins Schlingern bringt. Es sind ja nur 5km bis hin, und die nagelneue dreispurige Straße lässt sich erstklassig befahren, auch wenn Herbert sich öfter ärgert über die lahme Fahrweise der Einheimischen; vielleicht sind die alle am Telefonieren während der Fahrt?




Ankunft im Marjane-Komplex

Beim Marjane kaufen wir dann Nachschub an Oliven, Pampelmusen aus Agadir, Erdbeeren, Brot und Kleinigkeiten. Diesmal kaufen wir keine Sprühsahne zu den Erdbeeren, sondern richtige Sahne, die selbst zu schlagen ist. Schließlich haben wir ja einen Mixer an Bord. Dann wollen wir noch bei Maroc Telecom 5 Einzeltage fürs Internet kaufen. (Wir hatten irgendwann schon mal 2 Einzeltage à 10 DH gekauft.) Wir haben uns überlegt, dass sich ein ganzer Monat nicht lohnt, denn zum einen gibt es auf praktisch jedem Campingplatz WIFI, und zum anderen läuft das Maroc Telecom-Netz im Land nicht immer gut. Hier im Marjane gibt es einen Laden von Maroc Telecom, aber es ist soviel Kundschaft da, dass wir wohl eine Stunde brauchen, bis wir an der Reihe sind. Und dabei hat jeder winzig kleine Minimarkt ein Reklameschild für Maroc Telecom, sodass wir die Einzeltage auch da kaufen können.



Herbert ist bei den Erdbeeren

Und so knattern wir vom Marjane aus in eine der vielen abgehenden Straßen und halten Ausschau nach den blau-orangen Schildern  mit Maroc Telecom darauf. Schnell ist einer gefunden. Bitte fünf Tage für Maroc Telecom Internet, sagt Annette brav in französisch. Man gibt ihr ein Kärtchen mit 50 DH darauf und einem aufzurubbelnden Code auf der Rückseite. Na, diese fünf Tage sind doch bestimmt zusammenhängend, und so kauft Annette dieses Kärtchen nicht. Wir wissen ja, dass auf den Einzeltagen 10 DH draufsteht. Na egal, morgen wollen wir eh in die Stadt, da findet sich dann bestimmt das richtige. Wir machen uns auf den Heimweg



rechts neben dem Pepsi-Schild ist das blau-orange von Maroc Telecom



wir biegen zum Palmeraie ab und sehen diese vielen Kamele in mehreren Gruppen stehen

Vor der großen Kreuzung, wo es  rechts auf die Autobahn nach Casablanca bzw. geradeaus zum Camp geht, biegt Herbert ab zum Palmeraie (Palmenhain). Doch noch auf der Suche nach einem Laden, wo wir die Einzeltage kaufen können. Nun sind wir auf einer Straße, die an schicken Hotelanlagen mit Golfplätzen entlanggeht. Alles wird immer pompöser und edler. Auch steht hier manche neue Palme, da die alten und namengebenden Palmen wohl den Hotels weichen mussten. Und wieviel Kamele hier sind und auf Ausflüge warten. Sie sind immer so schön und gelassen. Es sind natürlich immer alles Dromedare, aber wir sagen halt Kamele, denn Dromedare sind ja auch Kamele, so wie Delphine auch Wale sind. Nach mehreren Kilometern schließt sich ein altes Wohngebiet an, wo wir schnell fündig werden in Sachen Maroc Telecom. Wieder daheim kommt ein richtiger Sturm auf; da sind wir froh, es rechtzeitig geschafft zu haben. Und da schmecken die Erdbeeren doppelt gut.



alle Fotos entstehen vom fahrenden Moped aus



die Kamele lassen sich nicht aus der Ruhe bringen



wieder daheim auf dem Camp Le Relais de Marrakech

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