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Dienstag, 05. März 2013

Es regnet, es stürmt, es ist kalt, es ist wie ein Herbsttag an der Nordsee. Da mag man niemanden vor die Tür schicken, und so richten wir uns ein auf einen Tag an Bord. Zwischendurch wird es zwar immer wieder hell und hört der Regen auf, aber nur, um kurz Atem zu holen für die nächste Runde. In so einer Regenpause holt Herbert etwas aus der Garage, als ihm jemand aus dem Münsterland über den Weg läuft, der mit seinem Hund Gassi geht. Derjenige freut sich total, dass er mal auf Deutsche trifft. Hier sind ja nur Franzosen, sagt er. (Und hier sind wirklich nur Franzosen. Und eine handvoll Holländer.) Wir horchen den Mann etwas aus und erfahren, dass er, wie fast alle Marokkofahrer, entgegen dem Uhrzeigersinn unterwegs ist im Land. Also zuerst an der Küste entlang, die Touristenroute. Und dass es ihm, wie fast allen Marokkofahrern, in den ersten Tagen nicht so sehr gefallen hat. Wir nehmen an, dass die Küste von Marokko nicht mehr so spektakulär sein wird. Aber wir lassen uns überraschen und haben ja noch so viele Wochen Zeit. Abends essen wir uns die herrlichen Scheiben Rumpsteak (Kilopreis 117 DH, 10,53 EUR), die wir bei Marjane gekauft hatten. So zartes Fleisch, und vor allem richtig geschnitten, hatten wir lange nicht mehr. Der Regen bleibt uns den ganzen Abend erhalten.

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