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Dienstag, 20. März 2012





mit dem Fahrrad auf der Autobahn . . .

Da die Temperaturen in den letzten Tagen doch stark gefallen sind und wir nur noch eine dreiviertel volle Gasflasche haben, sollten wir doch unbedingt irgendwo Gas tanken. Allzu viele Gastankstellen gibt es in Spanien ja nicht, aber um Madrid herum sollten wir doch wohl fündig werden? Auf der Website  schauen wir nach: Tatsächlich gibt es mehrere Gastankstellen in und um Madrid. Wir schreiben uns von zweien die GPS-Daten auf und fahren los. Madrid zu besuchen haben wir keine Lust, denn am Ende sieht doch eine Stadt wie die andere aus, während man durch sie rennt. Wir fahren auf der A42 und müssen uns wundern, wie hier auf der Autobahn gefahren wird. Denn nicht nur sehen wir einen Radfahrer, sondern auch da, wo die Bahn dreispurig ist, dass wir von rechts überholt werden. Wir müssen höllisch aufpassen, zumal man mit Fahrzeugen von rechts eher nicht rechnet und es ein ungewohnter Anblick ist.





in Pinto wollen wir Gas tanken, haben aber nicht den passenden Adapter

Unser erstes Ziel ist die Gastankstelle in Pinto, das heißt, sie liegt eigentlich direkt an der Autobahnausfahrt. Dann der Schreck, als wir merken, dass keiner unserer Adapter passt. Und dabei haben wir einen ganzen Sack voll davon. Annette geht also zur Kasse und fragt, ob sie einen Adapter hätten? Den haben sie; ein Angestellter kommt mit hinaus zum Wohnmobil. Aber dieser Adapter passt auch nicht. Der Mann holt dann eine ganze Schachtel Adapter, aber keiner will passen. Man ist sehr bemüht um uns, der Mann holt sogar noch eine Kollegin dazu, die sich mit dem Gastanken wohl recht gut auskennt. Aber nichts geht und wir müssen unverrichteterdinge weiterfahren. Also zur nächsten Tankstelle.





nahe dem Flughafen gibt es eine weitere Gastankstelle, wo man auch den Adapter hat

Und wie es dann immer ist, wenn man nach dem Navi fährt, man fährt blind drauflos. Biegen Sie links ab, dann rechts usw. Wir wissen nur noch, dass wir einige Zeit auf der A50 unterwegs waren und dass es immer näher zum Flughafen ging. Dann finden wir die Tankstelle, sind aber zunächst auf der falschen Straßenseite, denn es stehen sich zwei Repsol-Tankstellen gegenüber. Schnell läuft Annette zur Kasse und fragt wiederum nach einem Adapter. Den bekommt sie und der sieht dann ganz anders aus. Viel größer und mit einem beweglichen Plastikeinsatz (Ventil). Schade, dass wir davon kein Foto machen, denn der Adapter passt und wir können unsere Flaschen füllen. Dann sieht Annette noch, dass der Diesel hier außerordentlich günstig ist. Nämlich 1,32 EUR statt 1,41 EUR wie überall heute. Also noch schnell den Dieseltank gefüllt, bevor wir weiterfahren.





da steht er in seiner ganzen Pracht, während wir Guadalajara erreichen

Unsere Route führt nun auf der A2 an Alcalá de Henares und Guadalajara vorbei. In Alcalá biegen wir zum Carrefour ab und kaufen ein paar Lebensmittel. Wir bleiben dann noch ein ganzes Ende auf der A2, bis wir auf die N211 abbiegen, die hier beginnt. Es ist eigenartig, als wir den Kilometerstein 1 sehen.





so sieht die Landschaft hier aus





eine kleine Kapelle auf weiter Flur, von Windrädern umgeben





wir erreichen Molina de Aragón

Wir befinden uns schon wieder auf einer Höhe von 1.250m, es ist entsprechend windig und ziemlich kalt. Jetzt halten wir auch nur noch Ausschau nach einem Parkplatz für die Nacht. Den finden wir dann im Ort Molina de Aragón, und zwar direkt am Fuße der alten Burg. Ist das eine Kälte, als wir in die Wohnkabine umsteigen. Wir machen es uns an Bord gemütlich und lassen die Heizung laufen. Derweil wird der Wind draußen immer stärker.



hier übernachten wir am Fuße der alten Burg



unsere Tagesroute ca. 287km

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