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Samstag, 17. März 2012



ein Helikopter der Guardia Civil landet direkt neben uns

Um halb elf am Vormittag hören wir ein ohrenbetäubendes Geräusch, das immer näher kommt. Ein Blick aus dem Küchenfenster sagt uns, dass ein Helikopter im Anmarsch ist. Und zwar landet es direkt neben uns, was ein komisches Gefühl is. Ein Mann steigt an Bord und schon steigt der Helikopter wieder auf und fliegt davon. Kommt aber keine halbe Stunde später noch einmal zu uns auf den Platz, landet und steigt wieder auf. Na, das hat man doch auch nicht alle Tage.



wir steigen die Stufen zur Altstadt hinauf

Am frühen Nachmittag gehen wir dann in die Stadt. Heute ist es nicht besonders warm; es ist windig und im Schatten eher kalt, was wir gar nicht mehr gewöhnt sind. Der Aufstieg zur Stadtmauer ist beeindruckend, die Stadtmauer selbst ja sowieso. Sie besteht aus 88 Türmen, 9 Toren, 2 Poternen, erstreckt sich auf 2,5 Kilometer Länge, die sich um die Altstadt legt. Kaum sind wir oben angekommen, laufen wir zur Touristinformation, die hier Centro de Recepción de Visitantes heißt, ein modernes Gebäude ist und sich auf mehrere Ebenen erstreckt (Split-Level). Wahrscheinlich, um die vielen Pilger bewältigen zu können, die jedes Jahr nach Ávila kommen.



Blick auf den Plaza de San Vicente



die Basilica de San Vicente

Auf geht es in die Altstadt, wo sich ein Kirchgebäude an das andere reiht. Ávila war Geburts- und Wirkungsort der Heiligen Theresa - Santa Teresa, einer der bedeutendsten Frauen des katholischen Christentums. Die einheimischen nennen sie "Santa Teresa de Jesús", aber das ganze Tamtam um Santa Teresa interessiert uns nicht sonderlich. Wir laufen lieber die gewaltige Stadtmauer entlang, die teilweise auch betreten werden kann. Herbert findet aber, dass wir von unten den besseren Blick auf die Stadtmauer haben.



Arkaden auf der Calle San Segundo



Blick auf das Convento de las Cocepcionistas


 



auf dem Paseo del Rastro

Wir laufen zur Flaniermeile namens Rastro, die an die östliche Stadtmauer angrenzt und weite Ausblicke über die umgebende Landschaft bietet. Es ist eine wunderbare Promenade, die uns an eine Skulptur führt, die wir auch schon in Salamanca gesehen hatten und daran erinnert, dass Ávila an der Sprachenroute liegt. Neben Salamanca gibt es noch zwei oder drei weitere Städte, zum Beispiel Valladolid.



von der Flaniermeile Rastro haben wir einen schönen Blick auf Ávila



Ávila liegt - wie Salamanca auch - an der Sprachenroute



Blick auf das Convento de Santa Teresa

Wir gehen durch eines der Stadttore zum Convento de Santa Teresa, die Barockkirche, die an die Stelle des Geburtshauses der Heiligen Theresa steht. Angrenzend informiert ein Museum über das Leben der Heiligen, aber wie gesagt, wir haben kein Interesse an alledem.



Blick auf das Museu Teresiano nebenan



auf dem Plaza del Mercado Chico

Es sind einige Touristengruppen in der Stadt, Amerikaner, Spanier und Deutsche. An den vielen Hotels und Restaurants, die praktisch alle paar Schritte zu finden sind, erkennt man ganz deutlich, dass Ávila ein Pilgerort ist, der ja am Jakobsweg liegt. Über den Plaza del Mercado Chico gehen wir zur Kathedrale, die überaus beeindruckend ist.



es gibt zahllose Hotels und Restaurants in der Stadt



Blick auf die Kathedrale



auf dem Plaza Adolfo Suárez



die Stadtmauer umfasst eine Fläche von 33 Hektar und umschließt die gesamte Altstadt



alle paar Schritte gibt es ein Hotel für die vielen Pilger



wir machen uns auf den Heimweg



die Iglesia de San Martín      (Iglesia=Kirche)

Auf dem Heimweg kommen wir noch an weiteren Sakralgebäuden vorbei. Mittlerweile ist es richtig windig geworden und kaum, dass wir daheim angekommen sind, kommt ein kurzer Regenhusch herunter. Wir machen uns einen gemütlichen Abend und wollen morgen weiterfahren in Richtung Toledo.



die Ermita de Santa Maria de la Cabeza



der Kran muss wohl schon einige Zeit hier stehen, wenn mittlerweile so viele Störche auf ihm wohnen

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