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Donnerstag, 03. März  2011



 es geht nordwärts auf der Autobahn

Wir wollen heute einen großen Sprung machen und an die nördliche Spitze bei Messina, nach Torre Faro fahren. Also geht es auf die Autobahn und am Ätna vorbei, der heute wieder sehr gut zu sehen ist. Aber dann, wir fahren an Messina vorbei, verpasst Annette die richtige Ausfahrt und wir fahren erst in Villafranca ab.



 heute zeigt sich der Ätna wieder von seiner besten Seite



Blick auf Castelmola bei Taormina

Ach, irgendwie sind wir genervt, uns durch die engen Städte zu quetschen, wo immer ein Verkehrsaufkommen herrscht, als würden alle 5 Millionen Einwohner, die Sizilien hat, gerade hier und jetzt unterwegs sein. Herbert mag sowieso seit Januar nicht mehr gern auf der Insel sein, würde lieber nach Frankreich fahren, und so gibt Annette endlich nach und sagt, dann fahr halt nach Frankreich, auch wenn sich das jetzt gar nicht mehr lohnt, wenn wir eh im April nach Deutschland müssen. Wir streiten ein wenig.



hier wird konsequent das Chaos beibehalten

Wir fahren also wieder auf die Autobahn und nach Palermo. Dann kommt die Ausfahrt zum Hafen und gleich darauf dieses verrostete Schild, das sich hinter einem großen Busch versteckt. Herbert muss scharf bremsen und zurückstoßen, und dann biegen wir also nach rechts ab. Die Beschilderung zum Hafen ist dann mehr als dürftig und man muss intuitiv fahren.



 wir können nur ahnen, wo es zum Hafen geht

motorroller sausen links und rechts an uns vorbei und es herrscht ein Chaos wie eh und je. Aber schließlich finden wir uns doch im Hafen wieder, kaufen ein Ticket für heute Abend mit Außenkabine für 356 EUR. Nun heißt es warten, bis wir um 20 Uhr einchecken können.

 

Ankunft im Hafen von Palermo



manche Autos sind total überladen

Manche Autos sind so überladen, dass man eigentlich nur schmunzeln kann. Und ganze Großfamilien sitzen darin, die Nonna (Omi) auf dem Rücksitz mit diversen Enkelkindern, und die Scheiben sind schon ganz beschlagen. Es fängt stark zu regnen an, was uns den Abschied leichter macht.



die Excelsior kommt endlich in den Hafen

Um 22 Uhr soll die Fähre ablegen, aber das alles verschiebt sich bis Mitternacht. Mei, wieviel LKWs bzw. Auflieger aus der Fähre gebracht werden. Ein nicht abreißender Strom. Als wir dann selbst auf der Fähre sind und einen letzten Blick auf Palermo werfen, wird Annette ganz wehmütig, denn ihr hat die Insel mit jeder Woche besser gefallen.



hier fallen wir gleich ins Bett

Unsere Kabine ist dann recht gemütlich und wir kommen gut in den Schlaf. Das Meer ist ruhig und wir sind für morgen gespannt, welchen Eindruck die Fähre macht. Wir sind auf Deck 7, dem Atlantic Deck.



Arrivederci Sicilia



unsere Tagesroute ca. 410km
 

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