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Dienstag, 13. März 2018



so voll ist der Platz über Nacht geworden

Gestern Abend wurde es noch richtig voll hier auf dem Platz. Immer mehr Wohnmobile trudelten ein, manche (Franzosen) sogar mit drei Fahrzeugen. Als Herbert gestern Abend noch etwas aus der Garage holte, sagte unsere Nachbarin, er solle doch am besten die Hecktüren offenlassen, damit sich nicht noch einer zwischen uns stellt. Aber wirklich. In drei Reihen steht man über Nacht. Morgens - wir kommen jetzt wieder immer früher aus dem Bett - macht Annette um 7:16 Uhr Ortszeit mal ein Foto vom Platz. 29 Wohnmobile! Das Wetter wird heute wieder grandios, obwohl es im ersten Moment gar nicht so aussieht. Die Wetterkarte hält sich immer bedeckter, als es dann in Wahrheit wird. Heute wollen wir ja essen gehen, frühstücken also recht zeitig. Wir wollen noch eine kleine Runde gehen entlang der Küste. Unsere Nachbarin fährt heute weiter und wir verabschieden sie noch. Ihr kleines Hundi Charlie will immer an Annettes Hosenbein hochspringen. Sie sagt der Nachbarin: Das ist ein Hundi, das man so richtig liebhaben kann. Ja, das findet die Nachbarin auch, die immer schon Hunde hatte. Dann gehen wir los. Es sind schon einige Wohnmobile abgereist, und wir sind immer noch der Hoffnung, dass sie alle auf dem Heimweg sind.



wir sind auf dem Küstenrundweg

Oben auf dem Küstenweg ist es so herrlich wie immer. Heute ist das Wasser aber nicht so türkis wie am Samstag. Es geht überhaupt kein Lüftchen. Herbert wollte schon in kurzen Hosen gehen, aber Annette wollte nicht, dass er dazu bloß Sandalen anzieht. Kalt ist es aber wirklich nicht mehr. Wir überlegen, die kleine Runde zu gehen, die uns durch Carrapateira und zurück zu unserem Platz führen würde. Kurz vor dem Platz wäre dann auch das Restaurant. Aber dann gehen wir nur bis zu einer der Plattformen aus Holz, von denen man so schön aufs Meer schauen kann. Wir schauen aufs Meer und lassen unsere Gedanken treiben. Eine Möwe kommt und setzt sich hinter uns auf die Holzbrüstung. Die nehme ich jetzt aber nicht auf meinen Schoß, denkt sich Annette, wenn die mich vollkackt, ist das wie Wandfarbe. Nach einer ganzen Weile machen wir uns auf den Heimweg und sehen von oben, dass der Platz jetzt sehr viel leerer geworden ist. Allerdings sieht Herbert auch schon von weitem, dass im Gegensatz zu gestern gar kein Auto vor dem Restaurant steht. Und tatsächlich, wir stehen dann vor verschlossenen Türen. Später sehen wir auch das Schild, dass geschlossen ist. Na ja. Essen wir halt daheim. Wir kochen Nudeln, braten Knoblauch in Olivenöl an und mengen alles unter Pesto. Dazu noch das halbe Glas Kapern, das schon ewig im Kühlschrank ausharrt. Dazu eine kleine Flasche Weißwein. Hach, es ist herrlich, draußen u essen. Jetzt fängt das Campingleben wieder richtig an für uns. Gut, dass es eine kleine Flasche Wein ist und nach 0,375 Litern schon Schluss, sonst würde das womöglich noch in ein Besäufnis ausarten. Zwei Stunden später wird es draußen merklich kühler, aber es war ein prächtiger Tag.



auf den Plattformen aus Holz kann man das Leben genießen



bloß nicht zu nah an den Abgrund treten


 


 



immer wieder grandiose Blicke aufs Meer



da stehen zwei Störche auf den Felsen, die kurz vorher noch über unsere Köpfe geflogen sind



jetzt hat sich der Platz wieder schön geleert



schade, das Restaurant ist heute geschlossen



wir kochen selbst und essen draußen bei herrlichstem Sonnenschein



Herbert in kurzen Hosen

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