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Montag, 08. Mai 2017



wir machen uns auf zu einer Strandwanderung

Der Wind hat nachgelassen, aber das Meer ist heute ziemlich lebhaft. Und als die Flut kommt, treiben die Wellen ganz schön weit hinaus auf den Strand. Muss wohl jetzt Vollmond sein, denn der Mond macht ja die Gezeiten. Heute wollen wir endlich mal aufbrechen zu einer Strandwanderung, denn der Strand ist hier ja wirklich schön. Die Luft ist aber trotzdem noch etwas kalt. Vorbei geht es an der Strandbar und hin zum Camping Melissa, wo wir Gemüse und Brot kaufen wollen. Wir gehen lieber jetzt auf dem Hinweg, falls sie nachher Mittagspause machen. Die ganz alte Omi, die wir schon seit 2009 auf dem Camp Melissa kennen, und die den kleinen Minimarkt betreibt und bestimmt zur ersten Generation des Campingbetriebs zählt, ist immer noch da. Sie muss wohl schon an die 85 Jahre alt sein. Und immer noch helle im Kopf und rüstig. Die ganz alten Generationen sind robust und zäh und nicht dement.



vorbei geht es an der Strandbar Polo



auf dem Camp Melissa



im Minimarkt kaufen wir ein



die alte Frau hält hier schon seit Jahren die Stellung



Camp Melissa liegt direkt am Strand

Wir laufen noch bis zum Robinson Club, der sich ja auch direkt am Strand befindet. Was uns nachher, wenn wir wieder daheim sind, erwartet, wissen wir jetzt schon: Füße schrubben. Unsere Füße sind ganz schwarz von Maschinenöl, von den Fähren, die immerzu pendeln zwischen Kyllini und den ionischen Inseln Zakynthos und Kefallinia. Igitt, wie unsere Füße aussehen. Herberts nicht so, aber Annettes. Das Zeug ist zäh und nur schwer wieder abzukriegen. Als wir zurück sind, probieren wir es mit Kernseife. Irgendwann sehen unsere Füße wieder passabel aus. Und das passiert uns immer nur hier am Strand von Kyllini. Unsere beiden deutschen Nachbarn (zwei Wohnmobile) verlassen uns und eine Stunde später rollen zwei Holländer (zwei Wohnmobile) an. Ansonsten geht es heute ruhig zu, was den Badebetrieb angeht. Das Meer bleibt unruhig. Seit wir hier sind, füttern wir immer die Spatzen mit trockenem Brot. Die Spatzen sind ganz kleine mickrige Dinger hier, ganz anders als die daheim. Wir finden, dass wir sie ruhig ein wenig aufpäppeln können. Und man glaubt ja nicht, wie schnell die kleinen Brotkrumen immer weg sind. Es ist ein toller Tag heute, und wir glauben, dass es wieder ein grandioser Sommer wird. Aber was könnte man auch anderes erwarten in Griechenland?



schnell ausziehen . . .



. . . und den Hut richten



so sehen unsere Füße aus



hier hat schon mancher Sturm gewütet

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