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Dienstag, 02. Mai 2017



Durchfahrt durch Préveza

Am Morgen verabschieden sich die Rosenheimer von uns, und auch wir wollen heute weiterziehen. Erstmal nur nach Préveza, wo wir beim Lidl einen Großeinkauf machen und uns anschließend auf eine kleine Odyssee begeben, bis wir den Unterwassertunneln endlich erreichen. Links ab und rechts ab zum Immersed Tunnel bzw. Underwater Tunnel. Dieser ist dann 1,6km lang und kostet 5 EUR für die Durchfahrt. Ganz modern. Am Ende des Tunnels begrüßt uns ein Schild damit, dass wir uns nun in Westgriechenland befinden. Auf schmaler Straße geht es nach Lefkada, aber die bewegliche Schiffsbrücke, die auf die Insel Lefkas führt, hebt und dreht sich gerade, sodass wir ein paar Minuten warten müssen. Zwei Segelboote fahren durch. Als wir die Stadt Lefkada erreichen, biegen wir nach dem Damm gleich rechts ab, fahren an den vielen Cafés und Tavernen vorbei und finden am Ende einen großen Parkplatz, auf den wir uns stellen können. Weit ist es nicht bis in die Stadt. Was hier für ein Wind geht.



es geht durch den Tunnel, der unterm Wasser hergeht



wir sind nun in Westgriechenland



die Drehbrücke, die hinüber auf die Insel Lefkas führt, fährt gerade hoch



jetzt muss sie noch drehen



wir erreichen Lefkada, Hauptstadt der Insel



am Ende dieser Uferstraße wartet ein Parkplatz auf uns



wir gehen gleich mal in die Stadt

Wir gehen dann gleich mal in die Stadt und wandeln durch die Gassen. Lefkada ist ganz anders als Korfu-Stadt, alles ist viel kleiner und beschaulicher. Hier kommen auch keine Busladungen oder Kreuzfahrtschiffe voller Touristen an. Die Häuser sind kleiner und bescheidener und haben mit ihren Pastelltönen und schmiedeeisernen Balkonbrüstungen eher französisches Flair. Wir lassen uns treiben, biegen mal hier und da ab in die Seitengassen und schauen schon mal, in welche Taverne wir nachher einkehren werden. Wir kommen auch an der Marina vorbei, wo es große Vermietflotten gibt. Schöne Boote sind darunter, fast alles Bavarias. In einer der Seitengassen kommen wir an der ältesten Taverne der Stadt, der Taverna Eftichía von 1960, vorbei. Aus der Küche duftet es nach Essen, aber nirgends ist eine Speisekarte zu lesen. In den Auslagen kann man das Essen sehen, und wir fragen, ob sie auch Stifado hätten? Stifado wäre in 15 Minuten fertig, das muss noch etwas köcheln. Wir sagen ihnen, dass wir alles Zeit der Welt hätten (we have all the time in the world), und setzen uns nach draußen in die enge Seitengasse, wo die Tische stehen. Auf dass es die Taverne auch noch die nächsten 60 Jahre gibt. Das Essen ist dann wirklich großartig, und das sagen wir der Köchin auch.


 


 


 



in der Marina von Lefkada



in der Taverna Eftichía kann man das Essen direkt aus den Töpfen wählen



zuerst einen griechischen Salat



auf dass die Taverne auch noch die nächsten 60 Jahre bestehen wird



ein Bummel durch Lefkada und die Seitengassen

Anschließend bummeln wir noch ein wenig mehr durch Lefkada, werden aber irgendwann fußlahm. Annette probiert auch mal einen Bikini an, aber wie immer ist das Oberteil dann zu klein. Vorbei an der Marina machen wir uns auf den Heimweg. Hier am Wasser lesen wir fast immer nur Gyros, Souvlaki, Kebab, Pizza. Alles, was wenig Arbeit macht und was eh die meisten Touristen wollen. Der Wind ist immer noch krass, aber jetzt ist er schön erfrischend; vorhin war er empfindlich kalt. Wir wollen auf dem Parkplatz, der immerhin direkt am Wasser ist, auch übernachten. Am späten Nachmittag gibt es wieder Erdbeeren.



ein Blick auf eine der Kirchen der Stadt



da oben ist einer am Mast

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