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Donnerstag, 12. Mai 2016



der Tag beginnt im Hafen von Kíssamos

Gestern auf der Überfahrt, so ab 20 Uhr, hatte es immer wieder stark geregnet, aber über Nacht blieb der Regen dann aus. Schade für unser Fahrzeug, das wie ein Wüstling aussieht. Jetzt am Morgen, als Annette wie immer um 6 Uhr aufsteht, liegen die beiden Nachbarhunde draußen auf dem Boden, als hätten sie die ganze Nacht so verbracht. Die Tür steht auch auf. Die Nacht war warm, und es sind jetzt noch oder schon 24°C an Bord. Schnell alle Fenster und Türen auf und los geht es mit dem Schreiben. Wir frühstücken auch noch hier in aller Ruhe. Dann machen wir uns auf in Richtung Osten.



Durchfahrt durch Kissamos

Wir müssen unbedingt einkaufen, haben so gut wie nichts mehr an Vorräten an Bord. Also fahren wir erstmal zum Lidl in Plataniás, damit wir wieder einen Grundstock haben. Wir nehmen die Schnellstraße, die autobahnähnlich ist. So richtig sonnig ist es gar nicht; es ist diesig und die Sicht nicht besonders gut. Dieses Plataniás kennen wir dann noch gar nicht. Kilometerlang ist die Straße, die von Läden und Tavernen gesäumt ist. Es gibt auch einige größere Hotels hier, und entweder ist heute Bettenwechsel oder der Touristenansturm ist wirklich so groß. Mehrere Reisebusse holen oder bringen Gäste und deren Reisetaschen und -koffer von oder zu den Hotels. Es wuselt hier richtig und ist kein bisschen so ausgestorben wie auf dem Peloponnes.



wir erreichen Georgiópolis

Nach dem Einkauf nehmen wir die Ausfahrt für Georgiópolis, aber wir wären besser noch auf der Schnellstraße geblieben bis Kavros. Die Feldstraße, die jetzt auf uns wartet, wird an mehreren Stellen ausgebessert, und es ist mühselig, an den Baufahrzeugen vorbeizufahren. Georgiópolis ist dann auch kein bisschen ausgestorben. Als wir das Dorf verlassen, kommt eine Tankstelle, bei der wir fragen, ob wir Frischwasser tanken können (Could we take some freshwater, please?) Ja ja, sagt er, und will die 2 Euros gar nicht haben, die Annette ihm trotzdem auf den Tisch legt. Dann nehmen wir die uralte Straße, die fast am Strand entlanggeht. Hier kommen wir aber nirgends mehr unter. Entweder kamen neue Strandtavernen dazu oder sind größere Flächen eingezäunt. Schade für uns. Wir fahren dann an Kavros vorbei, und Herbert, der Fuchs, der immer einen siebten Sinn für Plätze in der Wildnis hat, sieht dann einen Platz, wo wir ganz allein sein können. Der ist zwar etwas steinig, auch der Strand ist hier steinig, aber das ist uns egal. Hier richten wir uns für heute häuslich ein. Es wird ganz schön heiß, aber unter der Markise lässt es sich aushalten. Jetzt wollen wir erstmal richtig ankommen auf Kreta.



Durchfahrt durch Georgiópolis



hier, hinter Kavros, haben wir den Strand ganz für uns allein

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