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Sonntag, 10. Mai 2015



wir durchfahren Warfleth, immer am Deich entlang

So, heute wollen wir mal weiterziehen. Wir hätten ja auch mal mit der Fähre übersetzen können und Vegesack besuchen können, einen sehr schönen Stadtteil von Bremen. Dort hatte Annette in 1992 mal vier Monate lang bei ihrer Tante gewohnt während einer Schulung in Bremen. Aber jetzt wollen wir doch weiter, und zwar in die Nähe von Leer, wo sich die Immobilie befindet, die wir am Freitag im Internet gefunden hatten. Auch wenn es mit diesem Objekt nichts werden sollte, so wollen wir doch in diese Region fahren, weil wir sie aus 2013 noch in sehr guter Erinnerung haben. Wir haben auch noch ein zweites Objekt ganz in der Nähe in petto, das uns gefällt. Bevor wir jetzt losfahren, leeren wir noch die Tanks und geben den Schlüssel am Kiosk wieder ab. Dann biegen wir nach rechts ab nach Ganspe, durchfahren Warfleth, fahren immer am Deich entlang und sehen, wie die Schafe auf dem Deich stehen und den Boden festtreten. Hier am Deich gibt es schöne alteingesessene Häuser, teils unter Reet.



Schafe stehen auf dem Deich



ein Wildkaninchen flitzt über die Straße - Herbert kann rechtzeitig bremsen

Wir müssen auch unbedingt tanken, und so biegen wir ab nach Berne. Da an der Fähranlegestelle waren wir nämlich gar nicht in Berne, sondern im Ortsteil Motzen. So. In Berne läuft uns ein kleines Wildkaninchen vors Auto. Herbert sieht es rechtzeitig und kann abbremsen. Das kleine Ding hockt dann auf dem Bürgersteig und muss erstmal verschnaufen, bevor es in den Hecken untertaucht. Wir halten uns in Richtung Autobahn, der A28. Vorbei geht es an Oldenburg (einer Stadt, die Annette auch in sehr guter Erinnerung hat) und ruckzuck erreichen wir die Ausfahrt Filsum. Wir durchfahren den Ort, in dem sich die Immobilien befindet. Sieht alles gut aus hier, und nicht so dörflich. Dann fahren wir nach Rhauderfehn, wo wir uns auf den Stellplatz stellen wollen.



solche Brücken gibt es einige hier



wir erreichen Ostfriesland



hier geht es entlang zum Stellplatz von Rhauderfehn



der Stellplatz liegt ganz nah an einem der vielen Kanäle

Der Stellplatz von Rhauderfehn ist dann richtig hübsch und einladend. Ein gemütliches Café, das Café am Siel, ist am Stellplatz angeschlossen. Alles strahlt ostfriesische Gemütlichkeit aus. Die Nacht kostet 5 Euros und wir bekommen auch ein schönes Plätzchen im grünen. Dann können wir auch schon losgehen in den Ort. Das Ortsbild ist geprägt vom Kanal, der sich kilometerlang und schnurgerade durch Rhauderfehn zieht. So, wie wir das verstehen, nennen sich die Kanäle Fehn, und diese tragen zur Binnenland- und Oberflächenentwässerung bei. Das war ja alles mal Moorlandschaft. Jedenfalls tragen diverse Ortschaften hier die Silbe Fehn im Namen: Augustfehn, Idafehn, Elisabethfehn, Rhauderfehn . . . Rhauderfehn gefällt uns dann auch richtig gut, die alten Backsteinhäuser, die Kirche mit dem hohen schlanken Kirchturm. Das heutige Wetter kann sich auch sehen lassen. Jetzt hoffen wir, dass wir die Immobilie recht bald besichtigen können, dass sie uns keiner wegschnappt. Uns gefällt die Region sehr.



so sind wir untergekommen auf dem Stellplatz von Rhauderfehn



dieses Café gibt es direkt an der Einfahrt zum Stellplatz



ein erster Eindruck von Rhauderfehn, das von Kanälen durchzogen ist



kleine Fußgängerbrücken führen übers Wasser



ein Büchertauschlatz in einer alten Telefonzelle



ein Blick auf die Kirche von Rhauderfehn



das Eiscafé ist heute gut besucht



links ab geht es zurück zum Stellplatz



man kann diesen Bauwagen mieten zur Übernachtung



unsere Tagesroute ca. 96km

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