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Montag, 18. Mai 2015



wir verlassen Trier

Weiter geht unsere Fahrt, und zwar in die Pfalz. Am späten Vormittag fahren wir los, gehen auf die A1 und später auf die A62. Die Autobahn ist hier nur wenig befahren, was richtig ungewohnt ist. Heute steht ja wieder eine Wohnungsbesichtigung an; die Adresse der Wohnung wissen wir, und da fahren wir jetzt direkt hin. Wir sind dann angenehm überrascht von der Lage der Wohnung; das Umfeld sieht gut aus. Die Besichtigung findet um 17 Uhr statt; wir müssen uns also noch irgendwo die Zeit vertreiben, denn es ist er 13 Uhr. Fahren wir doch mal nach Pirmasens und bummeln ein wenig durch die Stadt.



nach einem kurzen Trip durchs Saarland erreichen wir wieder Rheinland-Pfalz



wir wollen mal Pirmasens hinein

Wir halten beim Aldi, wo wir uns ein 5-Euro-Guthaben fürs Internet kaufen. Wir haben uns nämlich eine Aldi-Simkarte zugelegt, und 5 Euros fehlen noch fürs Internet XL-Paket. Die reden alle wie Rosi und Manfred (die beiden, mit denen wir schon zweimal Weihnachten gefeiert haben), so richtig pfälzisch, sagt Annette, als sie vom Aldi zurückkommt. Dann hör' dir mal an, wie die im Radio reden, sagt Herbert. Annette glaubt, dass die da auch mit Dialekt reden, aber nein, es ist ein amerikanischer Sender. Oh schön, amerikanisch ist ja viel besser zu verstehen als englisch; die Engländer bellen doch immer so. Aber dann erreichen wir auch schon den Parkplatz, wo sich drei Extraplätze für Wohnmobile befinden. In kurzen Hosen und Sandalen machen wir uns auf in die Stadt.



ein Blick in die Fußgängerzone von Pirmasens


 



auf dem Exerzierplatz von Pirmasens



Pirmasens ist auf 7 Hügeln gebaut und entsprechend hügelig - Blick auf den Schlossplatz

Eine steile Straße und auch die sogenannte Kaffeetreppe führen hinauf in die Fußgängerzone von Pirmasens. Wir sind dann angenehm überrascht von der Stadt. Richtig toll finden wir den Brunnen am Schlossplatz, wo das Wasser in einem extremen Gefälle herunterrauscht. So einen Brunnen haben wir noch nirgends gesehen, auch wenn er uns im allerersten Moment an den in Olvera in Spanien erinnert. Aber dieser hier ist viel spektakulärer. Was für Wassermassen hier herunterkommen. Wir laufen dann weiter zum Exerzierplatz, der auch ganz gut aussieht und ziemliche Ausmaße hat. Vom Exerzierplatz aus - man muss wissen, dass Pirmasens sehr hügelig ist und auf sieben Hügeln liegt - laufen wir zurück zum Brunnen, bleiben aber diesmal oberhalb davon. Jetzt können wir von oben aus auf die Wassermassen schauen. Hier oben sehen wir auch das Brauhaus Kuchems mit schöner Sonnenterrasse. Ach ja, wir könnten schon eine Kleinigkeit essen hier.



sie haben einen tollen Brunnen hier (da bei den Sonnenschirmen werden wir später einkehren)



schwupp, schon sitzen wir hier

Das machen wir also jetzt. Anschließend gehen wir zur Touristinformation, wo wir uns ein paar Broschüren über die Pfalz geben lassen wollen. Die Touristinformation befindet sich im Dynamikum, einem alten Industriegebäude der Firma Rheinberger Schuhe. Pirmasens war mal die Hochburg der deutschen Schuhindustrie. Das Gebäude, also das Dynamikum ist heute ein interaktives Museum. Uns gefällt das Gebäude. So, dann ist es Zeit, sich auf den Weg zu machen für die Besichtigung. Pünktlich um 17 Uhr rollen wir an.



einen Wurstsalat und ein Pirmasenser Duo (Wurstsalat und Rindfleischsalat), bitte



den Schlossbrunnen finden wir richtig gut



ein Blick ins Dynamikum, die ehemalige Schuhfabrik Rheinberger - heute ein interaktives Museum

Die Wohnung gefällt uns dann sehr gut. Der Sichtdachstuhl, die beiden Balkone, die nach Süden und Westen ausgerichtet sind, die Einbauküche, die Badewanne, die beiden Räume, die Verarbeitung, alles. Es ist eine süße kleine Dachgeschosswohnung, und sie hatte uns immer gefallen (wir kennen die Fotos der Wohnung mittlerweile auswendig, den Grundriss auch), wir hatten nur gedacht, dass die Gegend nicht die richtige für uns ist. Wir haben in der letzten Zeit viel hin und her überlegt, haben uns viele Objekte angeschaut, viele verworfen, hunderte Wohnungen auf Fotos gesehen, aber von keiner waren wir so angetan wie von dieser hier. Der Preis ist auch gut, und so sagen wir jetzt zu. Wir freuen uns, aber bis die Wohnung uns gehört, wird es bestimmt zwei oder drei Monate dauern. Notartermin, Auflassungsvormerkung, Grundbucheintrag usw. Wie unsere persönlichen Pläne für die nähere Zukunft aussehen, werden wir morgen mal aufschreiben. Jetzt fahren wir zurück nach Pirmasens, wo es am Messegelände einen Stellplatz geben soll. Mit Strom. Als wir dort ankommen, sind wir die einzigen. Die Nacht kostet 5 Euros. Puh, wir sind ganz schön durch den Wind.



hier am Messegelände stellen wir uns hin für die Nacht



unsere Tagesroute ca. 131km

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