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Mittwoch, 14. Mai 2014



so stehen wir und schneiden den Wind

Oh ja, es gibt es wirklich: Ein Leben ohne Mücken. Als wir beim Frühstück sitzen, klopft es an unsere Fahrertüre. (Warum klopfen die Leute eigentlich immer vorne am Fahrerhaus an, obwohl sie doch sehen, dass da keiner sitzt und das Fahrerhaus auch nicht mit dem Wohnraum integriert ist?) Dann ist da ein Franzose (Wohnmobilist), der, nachdem wir ihm sagen, dass wir kein französisch können, ganz gut deutsch spricht. Ob wir diese Batterie-Starterkabel hätten, fragt er uns. Ja, haben wir. Da fällt ihm ein Stein vom Herzen. Als Herbert dann nach draußen geht, um die Kabel zu holen, sagt der Franzose ihm, dass er auch schon einen Automobilclub angerufen hätte, aber die könnten ihm auch helfen, oder nicht so bald. Und alle anderen Wohnmobilisten, die hier stehen, hätten auch keine Starterkabel dabei. Er ist jetzt sehr froh und behilft sich nun mit anderen Franzosen und deren Wohnmobil, um seine Batterien wieder zum Laufen zu bringen. Vielen, vielen Donk, sagt er, als er uns die Kabel wiedergibt und dann auch losfährt.



wir machen uns mal auf zu einer Wanderung

Es ist heute auch noch ziemlich windig, wenn auch nicht mehr ganz so arg wie gestern. Um 14 Uhr wollen wir mal losgehen und eine kleine Wanderung am See machen. Als wir im Juli 2011 hier am Lac du Salagou waren, hatte uns ein Polizist auf einem Fahrrad eine Landkarte vom See gegeben und uns gezeigt, wo wir überall mit dem Wohnmobil stehen könnten. Diese Karte haben wir nie weggeschmissen und sie leistet uns nun gute Dienste. Alle Wanderwege und Straßen sind eingezeichnet, und wir laufen jetzt in westlicher Richtung. Es ist ein hübscher kleiner Pfad am See entlang, durch Wald und mit vielen schönen Ausblicken aufs Wasser. Den Lac du Salagou gibt es ja schon sehr lange; er ist ein Stausee, und die Staumauer wurde von 1964 bis 1968 gebaut, um das Tal flussaufwärts zu bewässern und um Überschwemmungen vom Herault zu reduzieren. Der Herault ist der Fluss, der dieser Region hier den Namen gegeben hat. Der Stausee kann bis zu 100 Millionen m³ Wasser aufnehmen. Steht alles auf der Karte.



der Pfad lässt sich gut wandern



immer wieder haben wir schöne Blicke auf den See



Herbert kann ein ums andere Foto machen, und jedes gelingt


 


 



es gibt mehrere Parkplätze und auch Infotafeln mit dem See darauf abgebildet

Wir laufen ein ganzes Stück am See entlang, und es ist herrlich in der Natur. Alles ist auch gut angelegt; man hat ein paar Flächen abgesteckt, um sie vor Zertrampelungen zu schützen. Und da, wo der Wind nicht ist, ist es affenheiß. Es ist ein schöner Tag, und als wir zurück an unserem Parkplatz sind, sind richtig viele Tagesausflügler da. Vielleicht geht es ja jeden Tag so zu, und nur, weil es gestern so windig war, kam niemand außer ein paar Wohnmobilen. Wir bleiben dann aber wieder an Bord, denn bei uns am Platz geht der Wind schon noch. Am frühen Abend lässt er nach, sodass wir mal die Fernsehantenne ausfahren und fernsehen können. Spät abends leuchtet der Vollmond aufs Wasser.



wir gehen wieder heim



den Rest des Tages verbringen wir wieder an Bord



diesen Ausblick haben wir

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