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Dienstag, 27. Mai 2014



wir kehren zurück zur mautfreien A75

Eine kalte, aber ruhige Nacht liegt hinter uns. Immerhin sind wir ja auf etwa 700m Höhe. Jetzt lacht die Sonne, und wir wollen auch früh weiterfahren. Unser heutiges Ziel ist Saint-Flour, 130km von hier. Es ist etwa halb neun, als wir zur A75 zurückkehren. Heute fahren wir zwar nur Autobahn, aber was für eine Landschaft uns hier umgibt. Wie aus dem Bilderbuch. Am Col d'Engayresque gehen wir auf eine Höhe von 888m, dann geht es rapide bergab mit einem Gefälle von 7% und dann wieder hinauf und so weiter. Wir sind nun im Département de la Lozère und gehen am Col des Issartets nochmal auf eine Höhe von 1.121m. Wären da nicht alle paar hundert Meter diese kleinen Schilder mit den Höhenangaben, würden wir es gar nicht so merken, dass es stetig bergan geht. Mittlerweile ist eine Wolkendecke am Himmel, aber da, wo die Sonne durch die Wolken durchkommt und auf die Berge scheint, sieht es einfach herrlich aus. Wir bleiben dann lange Zeit auf gut 1.000m Höhe, und es ist ziemlich kalt draußen. Die Heizung läuft.



eine Landschaft wie gemalt



es ist eine landschaftlich schöne Gegend hier - die Region Aveyron



wir erreichen unser Tagesziel Saint-Flour

Dann erreichen wir Saint-Flour, wo es zwei Stellplätze geben soll. Außerdem gehört Saint-Flour auch zu den 100 schönsten Umwegen, und auf den ersten Blick ist der Ort auch sehr hübsch. Wir fahren jetzt erstmal den Stellplatz (ist ausgeschildert) in der Unterstadt an, der uns aber nicht gefällt. Fahren wir also gleich weiter und in die Oberstadt. Dort sehen wir einen riesigen Parkplatz für 250 Autos. Hier stellen wir uns hin und machen uns auf den Weg zur Touristinformation. Durch die Rue des Lacs geht es. Hier reiht sich ein Geschäft an das andere und alles sieht sehr schön aus. Wären da nur nicht die Autos, die mitten durch diese schmale Einkaufsstraße fahren. Ständig muss man ausweichen. In einem der Geschäfte fragen wir nach der Touristinformation. Immer geradeaus bis zur Kathedrale.



ein erster Eindruck von Saint-Flour



Blick auf die Pont Vieux, die alte dreibogige Steinbrücke, die über das Flüsschen Ander geht



in der Oberstadt stellen wir uns auf diesen großen Parkplatz



jetzt machen wir uns auf den Weg zur Touristinformation



wir laufen durch die Rue des Lacs, die von vielen Geschäften gesäumt ist



es gibt niedliche kleine und größere Geschäfte

In der Touristinformation fragen wir, wo in der Oberstadt der Stellplatz ist. Im Grunde genau da, wo wir gerade geparkt haben. Wir lassen uns dann auch einen Stadtplan geben und das Michelin-Buch der 100 schönsten Umwege. Außerdem fragen wir, ob es ein SFR-Geschäft gibt für unser leidiges Internetproblem. Es gibt nur ein Geschäft, das alle möglichen Telefonanbieter führt. Dort gehen wir jetzt hin, aber das Geschäft verkauft nur Telefone, keine Guthaben oder sonstiges. Es ist auch ziemlich kalt draußen und irgendwie so klamm. Halb eins ist es, und wir denken, dass wir uns wohl erst morgen aufmachen wollen in die Stadt. Aber am Nachmittag wird es sonniger, sodass wir doch jetzt noch losziehen. Saint-Flour ist wirklich hübsch mit seinen Renaissance-Häusern und den vielen Geschäften in der Oberstadt, der fünfschiffigen Kathedrale, in die wir auch einen Blick werfen. Aber die vielen Autos, die durch jede noch so kleine Gasse fahren und auch überall geparkt sind, stören uns irgendwie. Ständig muss man ihnen ausweichen. Es gibt hier oben eine Art Aussichtspunkt, von wo aus man die Unterstadt gut sehen kann. Auch das Flüsschen Ander, das durch den Ort geht. Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim. Gegenüber unserem Parkplatz sind ein paar Fahrgeschäfte aufgebaut, und vorhin hatte es so ausgesehen, als wären sie noch gar nicht in Betrieb, aber gegen 16 Uhr ist dort einiger Trubel. Mit Musik und allem. Aber am frühen Abend ist Schluss damit. Wir denken daran, wie angenehm es am Lac du Salagou war. Was, wenn wir hier auf dem Parkplatz mitten in der Stadt tagelang hätten stehen müssen? Was das Internet angeht, so behelfen wir uns derzeit mit Vodafone Irland. Nur gut, dass wir unsere irische SIM-Karte nie aufgegeben haben. Die Nacht ist erstaunlich ruhig, aber es wird wieder richtig kalt.



auf dem Platz der Kathedrale



wir werfen auch mal einen Blick in die fünfschiffige Kathedrale


 



überall stehen Autos



von einer Plattform hoch oben haben wir einen schönen Blick auf die Unterstadt



die Ander geht durch die Unterstadt


 



Brauchen wir noch ein Baguette?



unsere Tagesroute ca. 132km

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