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Samstag, 24. Mai 2014

War das eine kalte Nacht. Jetzt am Morgen ist es schrecklich kalt an Bord. Herbert, der auch schon wach ist, soll mal raten, wieviel Grad wir an Bord haben. Vierzehn Grad? Dreizehn. Annette macht die Heizung an, was wir schon seit Monaten nicht mehr tun mussten. Vorgestern Nacht, als wir morgens zwischen 4 und 5 Uhr aufgestanden waren, hatten wir 21°C an Bord. Der See dampft heute früh richtig und sieht aus wie eine dicke Nebelschwade. Um 10 Uhr, als die Sonne längst wieder da ist, geht Annette mal ins Dorf Octon und will Mineralwasser ohne Gas, Brot und Bananen kaufen. Uns gehen so langsam die Vorräte aus, und dass wir so lange hier am Lac du Salagou bleiben würden, hätten wir ja auch nicht gedacht. Man sieht, man muss immer ausreichend Lebensmittel an Bord haben; es kann immer mal passieren, dass man irgendwo länger bleibt oder bleiben muss. Wobei wir froh sind, dass Herberts Krankheit hier am See ausgebrochen ist und nicht in irgendeiner Stadt. Hier konnten wir bislang ungestört stehen, es war schön ruhig bis auf das abendliche Froschkonzert. Annette läuft also mal los. In der winzig kleinen Epicerie, dem Laden, kann sie kein Foto machen, weil sie die einzige Kundin ist. Nach einer Stunde ist sie zurück. Dem Herbert geht es nun deutlich besser, aber er schont sich noch. Wir wollen auch nicht vor Montag weiterziehen, weil wir übers Wochenende ja nicht einkaufen gehen können. Am Steinhäuschen wird heute fleißig zu fünft gearbeitet. Die Männer bauen eine Pergola, eine Bar, eine Verkleidung für die ollen Wohnwagen usw. Es geht gut voran und sieht jede Stunde besser aus. Abends schauen wir die zweite Halbzeit des Champions-League-Finals Real Madrid : Atlético Madrid, als es noch 0:1 steht. Nach der Verlängerung 4:1. Ganz schön aufregend. Heute Nacht stehen noch zwei andere Wohnmobile hier bei uns.



auf dem Weg ins Dorf Octon



nach einer Stunde ist Annette zurück



es wird wieder fleißig gearbeitet am Steinhaus



um 19 Uhr ist Feierabend

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