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Mittwoch, 28. Mai 2014



wir verlassen Saint-Flour und fahren der Berg wieder hinunter

Wir sind wieder früh auf der Piste und haben heute nur eine kurze Strecke von 50km vor uns. Wir wollen nach Brioude, das auch wiederum zu den 100 schönsten Umwegen zählt. Wir verlassen die Oberstadt von Saint-Flour, fahren bergab und ein Stück die A75 entlang. Als wir die Ausfahrt für Brioude nehmen, sind es noch 14km bis zum Ziel. Ob Brioude wohl diesen kleinen Umweg wert ist? Die Landschaft ist jedenfalls immer noch richtig schön; wir sind nun im Département de la Haute-Loire. Als wir Brioude erreichen, sehen wir kleine Schilder mit "P und Parking du Centre Historique (gratuit), 235 places" darauf. Auch mit Wohnmobilzeichen. Wir folgen diesen Schildern und landen am Fuße der Altstadt, die sich etwas erhöht befindet. Alles ist nett hier angelegt; es gibt einen eigenen Trakt für die Wohnmobile. Auch eine Entsorgungsstation. Heute ist es schön warm, und wir machen uns gleich mal auf in die Stadt. Ein gläserner Aufzug fährt hinauf zur Oberstadt.



Ankunft in Brioude



der Parkplatz "Parking Centre Historique" ist gut ausgeschildert



ein gläserner Aufzug führt hinauf zur Oberstadt


 



alles wird schon abgesperrt für die morgige Messe, die bis Sonntag geht

Wir sehen schon, dass Brioude den Umweg gelohnt hat. Wir kommen durch schmale Gassen, in denen es viele Geschäfte gibt. Brioude ist wieder ganz anders als Saint-Flour gestern. Aber sehr charmant. Ab morgen und bis Sonntag findet in der Stadt eine Messe statt, und man ist fleißig am Aufbauen der Messestände. Außerdem ist morgen ja Feiertag. Himmelfahrt. Irgendwann kommen wir zur Basilika St. Julien, die in prächtigem Zustand ist und den Ort dominiert. Sie ist, so lesen wir, vorwiegend romanischen Ursprungs, was man schon an der äußeren Form der geduckten Türme, mehr noch an den Rundbögen und den maurischen rot-weiß gestreiften Säulen im Innern der Basilika sehen würde. Außerdem ist Brioude Wallfahrtsort und liegt auf dem Jacobsweg, und hier und da lesen wir auf Infotafeln Chemin de St-Jaques-de-Compostelle.



wir wandeln ein wenig durch die Gassen


 


 



ein Blick auf die Rückseite der Basilika



das Innere der Basilika mutet sehr maurisch an



voilà, die Basilika St. Julien

Allzu lange halten wir uns jetzt nicht auf im Ort, sondern gehen erstmal wieder heimwärts. Herbert fühlt sich auch immer noch etwas schwach auf den Beinen. Wir wollen morgen nochmal in die Stadt gehen, wenn die Messe eröffnet ist. Uns gefällt der Stellplatz auch richtig gut; wir verbringen dann den ganzen Nachmittag draußen, wo wir auf dem Rasenstück sitzen und lesen. Ab 14 Uhr ist man mit mehreren Leuten und Rasenmähern im Einsatz, alle umliegenden Grünflächen zu pflegen. Ein Heidenlärm, aber anschließend schaut alles tiptop aus. Bis zum frühen Abend füllt sich der Stellplatz mit Wohnmobilen, was vielleicht auch mit dem Feiertag zu tun hat. Wir können froh sein, dass wir rechtzeitig gekommen sind.



auf dem Parkplatz gibt es einen eigenen Trakt für die Wohnmobile



wer Eis essen kann, ist auch nicht mehr krank



unsere Tagesroute ca. 51km

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