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Montag, 13. Mai 2013



weiter geht es auf der A23

Gestern Abend mussten wir noch umparken, weil sich ein Kühltransporter mit großem Getöse in unsere Nähe gestellt hatte. Dass der überhaupt aufs Gelände fahren konnte, was die engen Einfahrten angeht. Jetzt am Vormittag wollen wir mal in die Geschäfte vom Puerto Venecia gehen. Annette braucht einen Pullover, wenn das Wetter doch in den kommenden Tagen nicht gerade warm wird. Wir rennen von einem Geschäft zum nächsten, aber sie haben alle das gleiche flippige Sortiment. Wenn man heutzutage was zum Anziehen braucht, muss man sich immer der aktuellen Mode unterwerfen und kann nicht nach seinem eigenen Geschmack gehen. Komisch, jeder will heute immer so individuell sein und ist am Ende doch nur die Kopie des anderen. Genau wie mit diesen riesigen schwarzen Brillen, die heute jeder im Gesicht hat. Wir werden also nicht fündig und fahren gegen 13 Uhr los.



die Pyrenäen sind längst schon zu sehen

Wir rollen schön dahin auf der A23 und wollen in Huesca ein letztesmal zum Lidl, um noch dies und das in Spanien zu kaufen, was es in Frankreich so nicht gibt. Wie zum Beispiel Magdalenas, diese kleinen Küchlein, die man heutzutage wohl Cupcakes nennen würde. An der Kasse müssen alle 5 Juicepackungen und 2 Sechserpacks Wasser aufs Band; ein Umstand, nur weil die Kassiererin anscheinend nicht in der Lage ist, jeweils x5 bzw. x2 zu drücken. Manchmal wundert es uns nicht, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien so hoch ist, wenn das Denkvermögen nicht mal für die kleinsten Denkvorgänge reicht. Ganz zu schweigen von irgendwelchen Fremdsprachenkenntnissen. Das mag böse klingen, aber wir kennen halt genug andere Nationalitäten von unseren Reisen her, die ganz anders ticken. So, weiter geht unsere Fahrt.



überall gehen alte Tunnel durch die Berge

Die Autobahn hört kurz hinter Huesca auf und wir gondeln auf der N330 dahin. Es ist eine hübsche Fahrt, und wir haben ja die ganze Zeit schon die schneebedeckten Berge der Pyrenäen vor der Nase. Die Ortschaften, durch die wir kommen, sind typische Wintersportorte. Die Straße geht lange Zeit direkt am Rio Aragón entlang, der viel Wasser führt. Hier und da sehen wir auch schon große Brücken in der Landschaft stehen; man will die Autobahn wohl irgendwann bis zur Grenze weiterbauen.



wir sind auf dem Monrepos auf 1.280m Höhe



es ist eine hübsche Fahrt mit Blick auf die schneebedeckten Berge



die Ortschaften sind typisch fürs Gebirge



es geht am Rio Aragón entlang


 


 



jetzt geht es in den 8,8km langen Tunnel

Schließlich erreichen wir den langen Tunnel, den Túnel du Somport von 8,8km Länge. In Spanien fahren wir in ihn hinein und kommen in Frankreich wieder heraus. Der Tunnel selbst ist tiptop mit gekennzeichneten Fluchtwegen und allem. Und die Durchfahrt kostet nix; wer hätte das gedacht? Als wir also in Frankreich wieder das Tageslicht sehen, ist das Wetter noch immer sonnig, obwohl doch die Aussichten viel schlechter angekündigt waren. Na, uns soll es recht sein. Wir stellen uns auf den allerersten Parkplatz in Frankreich, denn es ist immerhin schon halb fünf. Welch herrliche Kulisse uns umgibt. Und wenn jetzt das Wetter mitspielt, denn die Vorhersagen stimmen ja manchmal auch nicht, so werden wir wohl doch wie geplant auf Plätze gehen. Petrus, sei uns gnädig.



der Tunnel ist in exzellentem Zustand



Frankreich heißt uns willkommen auf der anderen Seite des Tunnels



auf diesen ersten Parkplatz stellen wir uns



unsere Tagesroute ca. 183km

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