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Freitag, 10. Mai 2013



so nah am Fluss stehen bzw. wohnen wir

So schnell, wie die Krankheit über Annette hergefallen ist, so schnell hat sie auch wieder von ihr abgelassen. Eine freundliche Krankheit, die nur einen einzigen Tag anhält. Wobei sich Annette aber auch über den Tag verteilt die Höchstdosis von 4g Paracetamol einverleibt hatte. Jetzt müssen wir aber noch bis 13 Uhr warten, bis die Sonne kommt. Aber zumindest kommt sie dann mit Macht.



wir machen uns auf in die Stadt Albarracín



Treppenwege führen hinauf in die Altstadt

Es sind dann entweder Treppenwege oder schmale Gässchen, die zur Altstadt hinaufführen, die komplett unter Denkmalschutz steht. Die Stadt Albarracín, die schon zu Römerzeiten besiedelt war, schmiegt sich auf 1.200m Höhe an die felsigen Hänge der Sierra de Albarracín. Unten rauscht der Rio Guadalaviar. 



die Häuser kleben am Abhang

Uns gefallen die rötlich verputzten Häuser, die uns einerseits an die die Pyrenäen erinnern und andererseits an Marokko. Aber wer würde schon gern freiwillig jeden Tag in den Abgrund schauen beim Blick aus dem Fenster? Wir nicht, wir sind nicht für die Höhe gemacht. Aber um für einen Tag durch den mittelalterlichen Ortskern zu bummeln, ist Albarracín wahrhaftig schön. Oder wie es auf dem Stadtplan heißt, wofür man nicht erst spanisch lernen muss: Visite una de las ciudades más bonitas de España, visite Albarracín. (Besuchen Sie eine der schönsten Städte Spaniens, besuchen Sie Albarracín.)



schmale Gässchen führen durch die Altstadt



Möchte man jeden Tag so in den Abgrund schauen?



über allem thront die Kirche



auf dem Plaza Mayor

Über den Plaza Mayor wandeln wir und gehen dann mal zur maurischen Festung, deren Festungsmauern noch sehr gut erhalten sind. Von hier aus ist der Blick auf den Ort besonders prachtvoll. Man ist gerade dabei, die Kathedrale zu restaurieren, aber das, was bisher erreicht wurde, sieht schon richtig gut aus. Man kann ganz um die Festung herumlaufen, auch sind hier viele Parkflächen angelegt worden. Welch herrliche Kulisse die umgebenden Berge doch sind.


 



wir sind auf dem Weg zum maurischen Kastell



 


 


 



der Ort schmiegt sich ins Tal



überall geht es treppauf, treppab


 


 



die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz

Fast die ganze Zeit steigen wir bergauf und bergab wie die Bergziegen, denn es gibt nur wenige ebenerdige Gassen. Wir halten uns lange im Ort auf, und zum Schluss würden wir gern auf dem Plaza Mayor in die Taberna einkehren, wo es vorhin so gut nach Essen gerochen hat, allerdings auch sehr voll war. Das ist jetzt nicht anders. Alle Tische sind belegt, und drinnen ist es uns zu dunkel und zu laut, wie so oft in Spanien. Auch werden wir nicht recht schlau aus der Speisekarte, denn dafür reicht unser spanisch natürlich nicht. Und so steigen wir die vielen Stufen wieder hinunter zur Hauptstraße und setzen uns auf die Sonnenterrasse des Hotels Arabia. Währenddessen laden mehrere Reisebusse jede Menge Touristen ab, aber Albarracín ist auch wirklich einen Besuch wert. Wir verbringen dann noch eine zweite Nacht auf dem Parkplatz neben dem Fluss. Morgen soll es nach Teruel gehen.



wieder geht es über den Plaza Mayor


 



Blick auf das maurische Kastell und die Festungsmauern



zum Schluss setzen wir uns auf die Sonnenterrasse des Hotels Arabia

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